40 Jahre Tischtennis 1948 bis 1988

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Grußwort des Westdeutschen Tischtennisverbandes

e. V. Kreis Hagen-Ennepe/Ruhr

Liebe Sportkameradinnen, liebe Sportkameraden

der TT-Abteilung des TSV Fichte/Altstadt Hagen e. V.

40 Jahre Tischtennis in Eilpe! Ein Grund zum Feiern! ? Und für Eure Fröhlichkeit seid Ihr bestens bekannt.

40 Jahre Tischtennis in Eilpe ? Jahre mit Höhen und Tiefen. Verbunden mit den Namen Paul Fischbach und Erich Beckmann, die die Abteilung über die Grenzen Hagens hinaus bekannt gemacht ha­ben.

In diesen 40 Jahren ist die Tischtennisabteilung des TSV Fichte Hagen zu einer Einrichtung geworden, die aus dem örtlichen Sportleben, insbesondere im Stadtteil Eilpe, nicht mehr hinwegzudenken ist.

Der Sport nimmt in unserer Zeit unbestritten eine bedeutsame Rolle ein. Dabei steht nicht nur der Leistungssport, sondern in gleicher Weise auch die sportliche Breitenarbeit im Vordergrund. Beides wird in der Abteilung hervorragend umgesetzt. Daneben hat es die Abteilung als besondere Aufgabe angesehen, die Geselligkeit zu pflegen und den Gemeinschafts- und Kameradschaftsgeist ständig weiter zu entwickeln. Verbunden mit dem Dank und der Anerkennung für die erfolgreiche Arbeit in den zurückliegenden Jahren, wünsche ich der TT-Abteilung des TSV Fichte/Altstadt Hagen mit ihrem agilen Abteilungsleiter Reinhard Flormann an der Spitze, dass sich auch in Zukunft Männer und Frauen finden, die sich uneigennützig und selbstlos für die Ziele des Tischtennissports einsetzen und der Abteilung durch ihre Initiative immer wieder frisches Leben und Auftrieb geben zum Wohle und zur Ertüchtigung der vielen großen und kleinen Sportler.

Mit sportlichen Grüßen

Eduard Kaczmarek

(Vorsitzender des Kreises Hagen/Ennepe-Ruhr)

Grußwort

des 1. Vorsitzenden

des TSV Fichte Hagen 1863 e. V.

Liebe Tischtennis-Sportfreundinnen und -Sportfreunde!

Im Rahmen unserer Vereinsveranstaltungen aus Anlass unseres 125jährigen Vereinsjubiläums wartet auch unsere Tischtennis-Abteilung mit besonderen Veranstaltungen u. a. mit den Sportwerbetagen vom 12. ? 15. Mai 1988 auf dem Struckenberg auf. Tischtennis wurde in Eilpe schon in den 30er Jahren im damaligen Germania-Vereinslokal ?Depping" an der Eilper Straße gespielt. Unmittelbar nach dem Kriege ? 1946 ? versuchten einige Sportkameraden einen Spielbetrieb in Gang zu bringen, und mit Wer­ner Backhaus erscheint 1946 und 1947 in den Proto­kollen des TSV Fichte Hagen der erste Leiter der Tischtennisabteilung. Als offizielles Gründungsjahr der Tischtennisabteilung in unserem Verein wird jedoch das Jahr 1948 angesehen. Auf dieses Jahr sich stützend, begeht die Abteilung neben unserem offiziellen 125jährigen Vereinsjubiläum auch ihr ?40jähriges Bestehen".

Aus der kleinen Gruppe, der zunächst nur eine Tischtennisplatte zur Verfügung stand, ist im Laufe der vier Jahrzehnte eine Abteilung gewachsen, die sich im Jahre 1983 mit dem TTV Altstadt Hagen vereinte. In unserem über 1500 Mitglieder zählenden TSV Fichte Hagen mit 10 Abteilungen hat die Tischten­nisabteilung heute 120 Mitglieder. Mit 5 Herren-, 2 Damen- und 4 Nachwuchsmannschaften nimmt sie am Meisterschaftsspielbetrieb teil.

Nach Heinrich Brincker war 15 Jahre lang Paul Fischbach, 2 Jahre Dieter Herholdt , 8 Jahre Erich Beckmann und 10 Jahre lang Manfred Knöppel Abteilungsleiter. Heute steht die Abteilung unter der Leitung von Reinhard Flormann, der schon 1974 dabei war, als er mit der ersten Mannschaft den Wiederaufstieg in die Landesliga feiern konnte. Die Ab­teilung kann sich außer den bereits Genannten insbesondere auf die langjährige Spielertätigkeit von Horst Mengkowski, Jürgen Gollan, Dieter Tenne, Heidi Schmidt und Eva Albrandt stützen. Allen Gästen, die unsere Tischtennis-Abteilung aus Anlass ihrer Veranstaltungen besuchen, ein herzli­ches Willkommen in Eilpe. Der Abteilung weiterhin recht gute Erfolge und eine gute sportfreundschaftli­che kameradschaftliche Zusammengehörigkeit!

Frischauf.

Otto Densch

1. Vorsitzender

TSV Fichte Hagen 1863 e. V.

40 Jahre Tischtennis in Eilpe

125 Jahre Spiel und Sport im TSV Fichte

Hagen 1863 e. V.

Mit ganz besonderer Freude darf ich Ihnen, liebe Freunde, Gönner und Mitglieder der Tischtennis-Abteilung des TSV Fichte Hagen 1863 e. V. aus Anlass des 40jährigen Bestehens der Tischtennis-Abteilung und des 125jährigen Jubiläums des Hauptvereins dieses "kleine" Druckwerk über die Chronik der Tischtennis-Abteilung vorlegen. Nach langen und intensiven Bemühungen ist es ge­lungen, umfangreiches Schrift- und Bildmaterial zu sammeln und zu sichten. Vieles wäre noch ausführli­cher, noch dramatischer zu beschreiben gewesen, aber wir meinen, der jetzige Umfang ist des frohen Anlasses angemessen. Besonders herzlich möchte sich der Vorstand der Tischtennis-Abteilung bei den vielen Helfern bedanken, ohne die dieses Büchlein nicht hätte erstellt werden können.

Namentlich aufzählen möchte ich an dieser Stelle die Sportkollegen, die in zahlreichen Einzelbeiträgen in den Fichte-Vereinsnachrichten ?Redakteur"-Grundausbildung geleistet haben. Paul Fischbach, Erich Beckmann, Bernd Schürmann, Manfred Knöppel, Helmut Hupka, Klaus Scherney, Dieter Herholdt und Gundolf Busch gebührt dafür unser Dank. Möge die Tischtennis-Abteilung auf dem gar nicht so weiten Weg zum 50. Geburtstag auch weiterhin be­strebt sein, Spiel, Sport und Geselligkeit in harmoni­schen Einklang zu bringen.

Dem Hauptverein gebührt zum 125jährigen Jubiläum besonderer Dank und Anerkennung. Die Tischtennis-Abteilung kann nur löblich über die stets gewährte Unterstützung reden.

Mein ganz besonderer Dank gilt an dieser Stelle auch der Druckerei Kannengiesser in Hagen-Haspe sowie Herrn Wilhelm Hüsken, ohne die dieses Werk nur schwer realisierbar gewesen wäre. Ich wünsche uns allen ein menschlich und sportlich zufriedenstellendes Jubiläumsjahr 1988.

Reinhard Flormann

1. Vorsitzender der Tischtennis-Abteilung

TSV Fichte Hagen 1863 e. V.

Zur Gründung des Hauptvereins

Den Namen des großen Philosophen Johann Gott­lieb Fichte hat sich der größte Eilper Sportverein erst nach dem Zusammenbruch im Jahre 1945 gegeben. Seine Stammtafel führt die am 19. August 1863 ge­gründete Eilper Turnerschaft an. Von den insgesamt 14 Vereinen, die Vorläufer des TSV Fichte waren, be­standen vor dem zweiten Weltkrieg nur noch der 1920 gegründete TuS Eilpe und Germania Eilpe von 1897. Im TSV Fichte konnte in den Nachkriegsjahren verwirklicht werden, was um die Jahrhundertwende gescheitert war: die Konzentration des Sports in einem Großverein.

Zur Gründungsversammlung des Vereins waren im September 1945 alle Sportinteressierten der Stadt­teile Oberhagen, Eilpe, Delstern und Selbecke aufge­rufen. Lediglich die Delsterner und Selbecker verlie­ßen bereits wenige Jahre später den Großverein und ließen ihre ortsteilgebundenen Sportvereine wieder aufleben. Um den Namen des Vereins kam es nach dem Kriege zu heftigen Diskussionen. Die Mehrheit entschloss sich für "Sportverein Fichte Hagen-Eilpe". Ein anderer Vorschlag lautete "Sportverein Eilpe-Delstern 1863".

Zurück zur Eilper Turnerschaft, der 1863 gegründeten Vorläuferin des TSV Fichte. Das erste öffentliche Auftreten dieses Vereins war keine turnerische De­monstration, sondern eine leidenschaftliche patrioti­sche Anteilnahme an dem politischen Geschehen der damaligen Zeit. Hoch schlugen die Begeiste­rungswellen nach dem Deutschen Turnerfest in Coburg. Es war Anlass für mehrere Turnvereinsgründungen im gesamten Hagener Raum. Dr. H. Nau schreibt im Festbuch des Vereins aus dem Jahre 1963 über die damalige Entwicklung:


"In der Generalversammlung vom 10. Oktober 1863 beschloss man, die Turner aus Delstern und Selbecke durch die Zeitung und durch eine Liste, welche unter ihnen zirkulieren sollte, zu werben. Da das Inserat im Kreisblatt nicht erschienen ist, schien demnach die von den Turnern Theodor Funcke, Julius Dantz, Ju­lius Post und August Holzrichter aufgestellte Liste ihren Zweck erfüllt zu haben. Die neuen Turner mach­ten eifrig mit, und sie waren trotz der weiten Wege nach Eilpe genau so pünktlich wie die Eilper selbst. Die Turner aus den Eilper Vororten bekamen später lediglich folgende Vergünstigungen eingeräumt: Es wurde den Mitgliedern gestattet, ?welche über die Brücke bei der Altenbach sowie in Delstern wohnten, bei schlechtem Wetter ohne Entschuldigung fern­bleiben zu dürfen".

Das Erinnerungsfest zur Schlacht bei Leipzig (am 18. 10. 1863) wurde in Hagen ganz groß aufgezogen. Es beteiligten sich daran alle Krieger- und Schützen­vereine, Turn- und Gesangvereine sowie die Hand­werksvereine. Die Vereine aus Wehringhausen und Eilpe wurden dazu besonders eingeladen, während die Stadt Haspe ihr eigenes Fest feierte. Eilpes Tur­ner und Sänger hatten sich verabredet und mar­schierten gemeinsam am Freitag um zwei Uhr nach­mittags unter Vorantritt einer Musikkapelle nach Hagen zur Springe. Dort wurde der Festzug zusam­mengestellt. An der Spitze des Zuges formierten sich die Gesangvereine aus Hagen, Wehringhausen und Eilpe, dann folgten die Eilper Turnerschaft, der Eilper Bürgerverein und schließlich die anderen Hagener Vereine. Die Eilper Turner setzten die Feier abends mit einen Festball in ihrem Vereinslokal fort, zu dem eingeführte Damen freien Zutritt hatten. Zu ehren des Festes wurde nachts auf einer der umliegenden Höhen ? vermutlich auf dem Struckenberg ? ein mächtiges Feuer entfacht. ? Es war ein denkwürdi­ger Tag: Das erste eindrucksvolle Auftreten der Eil­per Turnerschaft. Die Jahre zwischen 1870 und der Jahrhundertwende brachten eine Zeit von Turnvereinsneugründungen in Eilpe und in den Vororten Delstern und Selbecke. 1876 konstituierte sich der Turnverein "Eintracht" aus Mitgliedern der Eilper Turnerschaft. Dieser Ver­ein vertrat das bürgerliche Element in Eilpe. Recht rührig war in dieser Zeit auch der Oberhagener Tur­nerbund. Basis war der neu erbaute Hilkersche Turn­saal. 1897 kam es zur Gründung des Turnerbundes Germania, der seine großen Erfolge neben dem TuS Eilpe vor dem zweiten Weltkrieg hatte. Über die Ent­wicklung damals heißt es im Fichte-Festbuch von 1963:

"Anlässlich eines Turnfestes in Eilpe war es zu klei­nen Reibereien zwischen alten und jungen Turnern der Eilper Turnerschaft gekommen. Es kamen Span­nungen zur Entladung, die schon längere Zeit be­standen hatten. In der Generalversammlung versuchte man, die Gegensätze zu bereinigen. Die jungen Turner waren aber hier offensichtlich nicht richtig zu Wort gekommen, so berichtet uns nämlich die erste Seite des Protokollbuches des neuen Tur­nerbundes "Germania". Im Protokollbuch der Turnerschaft erfahren wir dagegen nichts über diese heikle Angelegenheit, die zur Spaltung des Vereins geführt hatte. Die Aufzeichnungen der ?Germania" halten ferner fest, dass die jungen Mitglieder der Turner­schaft sich aus einem gewissen Trotz von ihrem Ver­ein trennten: ?In der Hoffnung, dass sie durch Grün­dung eines neuen Vereins wegen der ihnen zugefüg­ten Schmach entschädigt würden."

Dreißig junge Turner bildeten die Grundlage dieses neuen Eilper Turnvereins. Es waren die besten Turner der Turnerschaft. Aus dem Protokollbuch geht klar hervor, welch großen Wert dieser "Verein der Jungen" auf die praktische Arbeit legte. Auch in den äußeren Formen war er sehr genau. Die alten, noch aus der Turnerschaft stammendem Mützen wurden mit neuen Bändern in den Vereinsfarben versehen. Sie wurden zum Festanzug, bestehend aus weißer Hose, weißem Hemd und einheitlichem Gürtel, getragen. Das alles galt dem Ansehen nach außen. Denn auf den Turnfesten, die immer, auch das kleinste, mit einem Festzug eingeleitet wurden, wurde das Auftre­ten und die Haltung der Vereine mit Punkten bewer­tet. Auf dem Turnboden ging es bei den ?Germanen" sehr streng zu. Es wurde auf peinlich genaue Ord­nung geachtet. Es durfte nicht gelacht und ge­schwätzt werden.

Als sich das Fußballspiel in Deutschland immer grö­ßerer Beliebtheit erfreute, kam es im Jahre 1910 zur Gründung des FC Eilpe, der sich später FC Eilpe-Delstern nannte.

Der TSV Fichte Hagen verfügt über zwei vereinsei­gene Sportplätze. Die Anlage an der Wörthstraße be­steht seit 1912 als Turnplatz und ist im Jahre 1956 zu einem vorschriftsmäßigen Fußballfeld ausgebaut worden. Das Gelände diente früher den Eilper ?Ger­manen" als Übungsstätte. Die Kampfbahn Struckenberg ist das Werk der Mitglieder des TuS Eilpe. Sie wurde in den Jahren 1930 bis 1932 ausgebaut und ist seit 1935 Veranstaltungsplatz des über die Grenzen Hagens hinaus bekannten Heimatbergfestes glei­chen Namens.

Der nach dem 2. Weltkrieg gegründete Großverein ?Fichte" hat seine Aktivitäten in den letzten Jahr­zehnten erheblich ausweiten können. Er stützt sich nicht nur auf die traditionellen Sportarten Turnen, Fußball und Handball, sondern kann auch im Bas­ketball, Tischtennis und in der Leichtathletik größere Erfolge aufweisen. Ein jüngeres Glied ist die Tennis­abteilung, nachdem erst gerade am Struckenberg neue Tennisplätze fertiggestellt wurden.

Am Schluss sei hier eines Mannes gedacht, der sich um die heimische Turn- und Sportbewegung im Allgemeinen und um den TSV Fichte im besonderen Ver­dienste erworben hat: Fritz Kahl, der am 10. 4. 1978 plötzlich verstarb. Fast ein halbes Jahrhundert lang war er im Vorstandsbereich seines Vereins tätig; zu­nächst als Obmann der Fußballabteilung und seit 1952 erster Vorsitzender des Gesamtvereins. 1958 wurde er zum Ehrenvorsitzenden des Vereins er­nannt.

Chronik der Tischtennisabteilung

des TSV Fichte Hagen 1863 e. V. für die Jahre 1946 bis 1988

1946

Das Tischtennisspiel gehört zu den jünge­ren Sportarten des TSV Fichte Hagen. Aus dem Ping-Pong-Spiel der Anfangsjahre hat sich ein schneller, kraftvoller Sport entwickelt, der Reaktionsvermögen, Ausdauer und Schnelligkeit vor allem aber Geist vor­aussetzt. Die ersten weißen Tischtennisbälle wurden bereits in den 30er Jahren im Vereinslokal der Eilper Germanen geschlagen. Die teilweise arbeitslosen Turner von Germania vertrieben sich bei schlechtem Wetter damit die Zeit.

Unter Leitung von Werner Backhaus versuchten in diesem Jahr die Sportkameraden Otto Dietzel, Apatz Röder, Hans Hoffman und Paul Fischbach zusam­men mit der Paddelgilde Hengstey in der Gastwirt­schaft Timmerbeil, einen Spielbetrieb in Gang zu bringen, was aber nicht so recht gelingen wollte.

1948

Auf Anregung von Paul Fischbach in der Jahreshauptversammlung wurde unter der Leitung von Siegfried Pörschmann die Tischtennis-Abteilung des TSV Fichte Hagen 1863 e. V. offiziell gegründet. Diese Gründungsversammlung fand im Lokal Ost­hoff in der Riegestraße statt, wo auch die ersten Meisterschaftsspiele ausgetragen wurde. Ein Turnier­tisch war von der Firma Erich Refflinghaus gestiftet worden. Der erste Abteilungsleiter der neuen Abtei­lung wurde Heinrich Brinker, ein Spieler aus der Vorkriegsmannschaft des DSC Hagen. Erster Ge­schäftsführer war Heinrich Thewen, der aber schon nach wenigen Wochen von Erich Beckmann abge­löst wurde. Als Jugendwart wurde Gerd Schäfer ge­wählt. Die Mitgliederzahl der Abteilung wuchs schnell, so dass wir uns einen geeigneteren Raum in der Oberstadt suchen mussten, was in der damaligen, Zeit bestimmt nicht einfach war. Im großen Saal des evangelischen Gemeindehauses ?In der Welle" fan­den wir schließlich eine neue Bleibe. Hier entwickelte sich dann schnell ein lebhafter Spielbetrieb.

1949

Die 1. Tischtennis-Herrenmannschaft mit Heinrich Brinker, Gerd Schäfer, den Fußballern Dotz Hinz, Heinz Timm, Paul Osthoff und Georg Simon be­gann in der 2. Kreisklasse und erreichte auf Anhieb den Aufstieg in die 1. Kreisklasse. Bald bildete sich auch eine 2. Herrenmannschaft. Nach und nach ver­ließen uns jedoch die Fußballspieler, da ihre Sportart sie ganz beanspruchte. Erich Beckmann und Rolf Wortmann hatten inzwischen viel dazu gelernt und füllten die entstandenen Lücken. Weitere jüngere Nachwuchskräfte waren im Kommen.

1951

In diesem Jahr erreichte die 1. Tischtennis-Herrenmannschaft nach harten Kämpfen gegen Lichtenplatz und Hiddinghausen den Aufstieg zur Bezirksklasse. Zur gleichen Zeit wuchs die Abteilung weiter an. Eines Tages kam die Kündigung des bishe­rigen Spielraumes ?In der Welle". Im Saal der Gast­wirtschaft Heinrich Frese, Selbecker Straße, fanden wir aber schnell eine neue Bleibe. Unser 1. Abtei­lungsleiter und ältester Spieler, Heinrich Brinker, er­hielt die silberne Ehrennadel des Westdeutschen Tischtennis-Verbandes, zog sich aber bald darauf vom aktiven Sport zurück. Nun übernahm Paul Fisch­bach das Amt des Abteilungsleiters. Erich Beck­mann blieb Geschäftsführer, und Kurt Hesse über­nahm die Kassenführung.

1952

Die weitere Entwicklung der Tischtennis-Abteilung verlief recht günstig. Dieter Herholdt und Jürgen Fischer gehörten mit zu den besten Jugend-Spielern in Kreis und Bezirk. Unter der Leitung von Frl. Leni Rothenbach wurde mit den Spielerinnen Anneliese Fischer, Waltraud Frese, Erika Bunte, Ma­rianne Kuhn und Hannelore Cronenberg eine Damen­mannschaft gebildet.

1953

Die Tischtennis-Abteilung wuchs weiter. Allmählich reichte der Spielsaal mit seinen beiden Tischen nicht mehr aus, denn drei Senioren- und zwei Jugendmannschaften sowie eine Damenmannschaft wollten beschäftigt sein. Die Turnhalle an der Franzstraße kam nicht für uns in Betracht, da sie von den anderen Abteilungen unseres Vereins überbe­legt war. Plötzlich hatte jedoch Erich Beckmann die Idee: Der Lichthof der Realschule. Otto Densch von der Turnabteilung erreichte die Genehmigung hierzu vom städtischen Schulamt, und auch der damalige Leiter der Realschule war einverstanden.

1954

Mit der Einführung des Klingenschmied-Pokalturniers durch unseren Geschäftsführer, Erich Beckmann, begann ein neuer Abschnitt für die Tischtennis-Abteilung. Schon das erste Turnier fand eine starke Beteiligung und guten Anklang im weiten Umkreis um Hagen. Die Spielstärke unserer Spieler wuchs in Folge der für die damaligen Verhältnisse günstigen Trainingsmöglichkeiten in enormem Tempo.

1955

Die 1. Tischtennis-Herrenmannschaft wurde Meister der Bezirksklasse. Für den Aufstieg in die Bezirksliga mussten wir Spiele gegen sieben an­dere Mannschaften austragen. Leider waren wir nur in zwei Spielen erfolgreich, so dass aus dem Aufstieg nichts wurde. Die zweite Herrenmannschaft mit den Spielern Fischer, Simon, Wöffen, Zimmer und Alt­haus wurde in diesem Jahr Kreispokalsieger. Im Mit­telpunkt dieses Jahres stand zweifellos das interna­tionale Spiel der Hagener Stadtauswahl gegen die spanische Nationalmannschaft. Auch im Nach­wuchsbereich gab es bereits Positives zu melden, war doch die Jugendmannschaft mit den Spielern Gebr. Kordt, Gebr. Trödter, Butzkamp, Hesse, Caspari, Lach, Weber, Steinbach und anderen damals die stärkste Mannschaft des Kreises Ennepe-Ruhr.

1956

Unsere 1. Tischtennis-Herrenmannschaft, in der Aufstellung Gerd Schäfer, Dieter Herholdt und Erich Beckmann, beteiligte sich am Dreierturnier um den Dr.-Eckener-Pokal. Auf Kreisebene wurde man klarer Sieger, denn in der SSV-Halle wurden die Oberliga-Mannschaften von VfL Hagen und SSV Hagen glatt geschlagen. Die 2. Runde, auf Bezirks­ebene, führte die Mannschaft nach Freienohl. Auch hier blieb man unbesiegt, wobei namhafte Mann­schaften wie Meschede und Gellinghausen bezwungen wurden. Am Rande sei vermerkt, dass Erich Beck­mann dem Jugendmeister und Spitzenspieler von TTC Gellinghausen die erste Niederlage nach zwei Jahren beibrachte. Endstation für die drei Eilper Musketiere war erst die westdeutsche Endrunde in Rotthausen Hier setzte es eine glatte Niederlage ge­gen den "Deutschen Meister" VfL Bochum.

1958

Inzwischen waren im Tischtennis-Kreis Ha­gen andere Vereine und Mannschaften ebenfalls spielstärker geworden, so dass wir zu dieser Zeit nur noch die 2. oder 3. Stelle einnahmen.

1960

Die 1. Tischtennis-Herrenmannschaft mit den Spielern Manfred Fischer, Dieter Herholdt. Horst Mengkowski, Georg Simon, Gerd Schäfer und Günt­her Graf schaffte den Aufstieg zur Tischtennis-Landesliga. In dieser Zeit bestanden in unserer Ab­teilung vier Seniorenmannschaften. Dagegen hatte sich die Damenmannschaft wieder aufgelöst. Übrig­geblieben waren lediglich Liesel Cord und Monika Fischbach. Monika Fischbach wurde 2. bei den Kreismeisterschaften, setzte sich auch bei den Bezirksmeisterschaften durch und nahm somit auch an den Westdeutschen Meisterschaften teil. Die 2. und 3. Mannschaft musste in diesem Jahr absteigen. Der Neuaufbau der Jugendabteilung musste von den Schülern her erfolgen und zeigte bereits gute An­sätze. Mit Fritz Caspari und Peter Bach besaßen wir gute Talente, die bereits in der Schülerklasse Erfolge hatten. Mit den beiden Jugendmannschaften gehörten wir zu den stärksten Abteilungen des Kreises Ha­gen.

1961

Seit diesem Jahr befindet sich in der Tischtennis-Abteilung wieder eine Mädelabteilung im Aufbau. Diese Aufgabe haben Brigitte und Hel­mut Hupka dankenswerterweise übernommen.

1962

Überraschend gewann Ulrike Nierhaus die Tischtennis-Kreismeisterschaft in der Mädelklasse. Die Damenmannschaft in der Aufstellung Liesel Cord, Monika Fischbach, Brigitte Hupka und Hedwig Schröder schaffte in ihrer Klasse einen guten Mittel­platz.

1963

Als Auftakt der sportlichen Rahmenveran­staltung des 100. Vereinsjubiläums führte die Tisch­tennis-Abteilung zu Ostern das 10. Klingenschmied-Pokalturnier mit einer großen Beteiligung durch.

1964

In der Tischtennis-Abteilung ist der 1. Ju­gendmannschaft in der Jugendleistungsklasse der 2. Platz, der zur Teilnahme an den Bezirksmeister­schaften berechtigt, sicher. Der erst 13jährige Fritz Caspari, der aufgrund seiner Spielstärke als Schüler schon in der 1. Jugendmannschaft spielt, wurde be­ster Einzelspieler in der Jugendleistungsklasse. Die 1. Jugendmannschaft spielte in der Aufstellung Marscheider, Caspari, Albracht, Bach, Schulze und Nafziger.

Bei den Kreismeisterschaften wurde Fritz Caspari in der Schülerklasse Kreismeister im Einzel und mit seinem Partner Ulrich Buschsieper Kreismeister im Doppel. Bei den Bezirksmeisterschaften drang er bis ins Endspiel vor und unterlag dem Dortmunder Dost nur sehr knapp. Aufgrund seiner guten Leistungen nahm Fritz Caspari auch an den Westdeutschen Meisterschaften in Kaiserau teil. In der Mädelrangli­ste des Kreises Ennepe-Ruhr standen auf Platz 1 ? 6 nur Spielerinnen von Fichte Hagen. Als Beste er­wies sich hier Ulrike Nierhaus. Die 1. Herrenmann­schaft spielt in der kommenden Serie wieder in der Landesliga. Sie wurde Sieger in der Aufstiegsrunde in Gladbeck und erreichte damit die Klasse, in der die führenden Hagener Vereine ESV und SSV schon seit langem etabliert waren. Bei diesen Spielen er­wies sich Manfred Fischer als die überragende Spie­lerpersönlichkeit, der als einziger Teilnehmer alle seine Spiele gewinnen konnte. Aber auch die anderen Spieler, wie Horst Mengkowski, Dieter Herholdt, Jürgen Gollan, Emil Zimmer und Dieter Tenne, zeig­ten teilweise großartige Leistungen und hatten maß­geblichen Anteil an diesem nicht ganz erwarteten Er­folg. Gleichzeitig gelang es der 2. Herrenmann­schaft, den Aufstieg zu erkämpfen und in die Be­zirksklasse aufzusteigen.

1965

Wenn die Tischtennis-Abteilung nach dem Aufstieg der 1. Herrenmannschaft in die Landesliga im Vorjahr davon sprach, dass wir versuchen würden, den führenden Hagener Vereinen ESV und SSV Ha­gen den Rang abzulaufen, so konnten wir heute schon sagen, dass die Mannschaft ihr Versprechen glänzend gehalten hat. Wir stellten nicht nur die mit Abstand stärkste Mannschaft im Kreis Hagen/Ennepe-Ruhr, sondern, was vor Beginn der Serie selbst der kühnste Optimist nicht erwartet hatte, war einge­troffen. Die 1. Mannschaft schaffte den Aufstieg in die Verbandsliga (zweithöchste Spielklasse) und ließ dabei die anderen Hagener Mannschaften weit hinter sich. Zum Schluss war der Vorsprung gegenüber dem Tabellenzweiten Gellinghausen klarer als erwar­tet. Und die Hagener Lokalpresse stellte begeistert fest "Nach 15 Jahren ist Fichte Hagen erstmalig im Kreis Hagen an der Spitze". Auch von der 2. Herren­mannschaft ist Positives zu vermelden. Schaffte sie doch aus aussichtsloser Position den Klassenver­bleib in der Bezirksklasse.

Dieses war für die Spielstärke unserer Nachwuchs­spieler ein sehr wichtiges Ereignis. In einem notwen­digen Entscheidungsspiel wurde die 1. Mannschaft von Altstadt Hagen klar mit 9:2 bezwungen. Beteiligt waren Emil Zimmer, Georg Simon, Erich Wolf, Erwin Bernholz, Gerd Schäfer und Erich Beckmann. Auch die 3. Mannschaft hielt in diesem Jahr positiv mit. Sie wurde ungeschlagen Meister der 2. Kreisklasse und stieg in die 1. Kreisklasse auf. Die Mannschaft spielte mit Manfred Albrandt, Helmut Hupka. Gerd Tenne, Josef Wolf, Helmut Kordt und Wolfgang Butzkamp. Auch die 4. Mannschaft stieg in dieser Spiel­zeit auf.

Manfred Knöppel, Willi Schulze, Dieter Spring. Hans-Jürgen Nafziger, Klaus-Peter Riel und Franz Kordt hielten auch in der letzten Phase der Saison ihre Spitzenstellung. Insgesamt also in diesem Jahr drei Meisterschaften und drei Aufstiege. Ein erfreuliches Ereignis. Aber es ging noch weiter. Ein weiteres Mal gelang es unseren alten Herren ? Spielern über 40 Jahren ?, den Kreispokal für Herren-Dreiermann­schaften zu erringen. Weiterhin holten die Spieler Fi­scher und Mengkowski erstmalig den A-Pokal für Zweiermannschaften vom Hasper Sportverein, und außerdem wurden sie gegen Westdeutsche Spitzen­klasse Hagener Stadtmeister im Herren-A-Doppel. Bei den Kreismeisterschaften dieses Jahres war un­ser Schüler Elias Kasarkis allen Gegnern weit überlegen und wurde Kreismeister. In der Jugendklasse war Fritz Caspari schon lange an der Reihe. Endlich gelang es ihm nun, seinen ewigen Kontrahenten Ge­sell vom SSV Hagen klar zu besiegen. Peter Bach be­legte hinter diesem den 3. Platz, im Doppel schafften beide nur den 3. Platz. Bei den Senioren unterlag Gerd Schäfer seinem alten Rivalen vom Hasper Sportverein, Heiner Kneer, nur knapp mit 1:2 Sätzen ? wie im vorigen Jahr ? und wurde 2. Kreismeister. Erwin Bernholz und Paul Fischbach kamen auf die nächsten Plätze. Im Doppel wurden Schäfer/Bern­holz 1. Kreismeister und Fischbach/Kneer 2. Kreis­meister. Die 1. Herrenmannschaft trat erstmalig bei einer Kreismeisterschaft geschlossen an. Der Erfolg blieb nicht aus. Unter den letzten vier Spielern waren drei von Fichte, und zwar Manfred Fischer, Horst Mengkowski und Jürgen Gollan zusammen mit dem alten Kreismeister Harald Heimann vom SSV Hagen. Das Endspiel fand dann zwischen Manfred Fischer, der Horst Mengkowski bezwingen konnte, und Hei­mann, der Jürgen Gollan bezwang, statt. Der Kampf ging über 5 Sätze und wurde von Heimann mit 3:2 gewonnen. Im Doppel hatten wir mehr Glück. Stell­ten wir doch mit Mengkowski/Gollan den 1. Kreismeister und mit Herholdt/Fischer den 3. Im gemischten Doppel erreichte Horst Mengkowski mit Frl. Schaar vom SSV Hagen den 2. Kreismeistertitel. Damit stell­ten wir klar unter Beweis, dass wir im Kreis Hagen ? Ennepe-Ruhr die spielstärkste Abteilung waren.

1966

Die Tischtennis-Damenmannschaft war wie erwartet in der neugebildeten Kreisklasse die überragende Mannschaft ohne ernstlichen Gegner. Durch den Zugang von Frau Simon, die Frau von un­serem Sportfreund Fritz Simon aus Hohenlimburg, ist die Spielstärke doch enorm gestiegen. Ein bitte­res Kapitel war in diesem Jahr die Jugendabteilung, die vor der Auflösung stand. Trotz des neugewählten Jugendausschusses war an dieser Tatsache nichts mehr zu ändern. Wir müssen in die Schulen und neu mit den Jüngsten von 10 Jahren beginnen und nicht nur spielen, sondern auch leiten und erziehen, um nicht noch einmal ein ähnliches Fiasko zu erleiden. Konnten im vergangenen Jahr die Herren mit der 1. Mannschaft den Aufstieg in die Tischtennis-Ver­bandsliga erreichen, so gelang derselbe Wurf in der letzten Saison der Damen. Sie wurden Meister ihrer Klasse und schafften damit den Aufstieg. Doch da­mit ließen die Damen es nicht bewenden. Bei den Spielen um den Westdeutschen Mannschaftspokal wurde nach Siegen in den Kreis-, Bezirks- und Verbandsvorrunden das Endspiel erreicht. Es fand am 12. 6. in Hagen gegen den TCC Blau-Weiß Krefeld statt. Obwohl die Krefelderinnen allgemein stärker eingeschätzt wurden, schafften Monika Schmitter, Jutta Simon und Ulrike Nierhaus das kaum Erwar­tete und wurden mit 5:1 Westdeutscher Pokalsieger der Damen. Alle anderen Mannschaften der Männer und Jugend waren am Schluss der Saison in ihren Klassen gut platziert und konnten ihre Klassen erhal­ten. Diese Position galt es in der kommenden Saison zu verteidigen. Auf der Jahreshauptversammlung der Tischtennis-Abteilung wurde Erich Beckmann als neuer Abteilungsleiter gewählt. Paul Fischbach, der 15 Jahre der Abteilung vorstand, musste, da er Hagen verlassen wird, sein Amt zur Ver­fügung stellen. An dieser Stelle sei ihm noch einmal für seine Arbeit, die er immer trotz mancher Schwie­rigkeiten zu aller Zufriedenheit ausführte, recht herz­lich gedankt.

1967

Nach Ablauf des ersten Jahres unter Lei­tung von Erich Beckmann sind die Erwartungen der Optimisten in der Tischtennis-Abteilung in Erfüllung gegangen. Die 1. Herrenmannschaft konnte sich trotz gegenteiliger Meinungen in der Verbandsliga halten und den Abstieg vermeiden. Doch mit den Er­folgen sah es in diesem Jahr nicht so gut aus. Ledig­lich die 4. Mannschaft, die Spieler um Manfred Knöppel, stand wie im Vorjahr, als man auf den Auf­stieg verzichtete, an 2. Stelle und erreichte als ein­zige Mannschaft der Abteilung den Aufstieg in die 1. Kreisklasse. In der angelaufenen Meisterschafts­serie der Spielzeit 1967/68 stehen alle Mannschaften nach 8 Spieltagen am Tabellenende, ausgenommen die 3. Mannschaft. Der Spielerverlust, der im Frühjahr 1967 zu verzeichnen war, wie Manfred Fischer, Helmut Hayungs, Fritz Simon, um nur einige zu nennen, konnte bisher nicht verkraftet werden. Noch be­dauerlicher ist die Tatsache, dass die Jugendmann­schaften nach wenigen Spieltagen zurückgezogen werden mussten.

1968

Positiver Aspekt der Spielzeit 1967/68 in der Tischtennis-Abteilung waren diesmal die zwei Mädelmannschaften. Erstmalig wurde im Kreis Hagen eine Punkterunde für Mädel eingeführt. Die 1. Mannschaft des TSV Fichte Hagen mit Sigrid Pein, A. Hesse und Beate Hengstenbeck konnten alle Meisterschaftsspiele in der 1. Serie gewinnen, das heißt "Ungeschlagen an der Spitze". Bei welcher Mann­schaft von uns kann man das schon berichten! Auch die 2. Mannschaft mit S. Schumacher, Heidi Hein­richsmeier und Christel Melzer konnte gleich im al­lerersten Meisterschaftsspiel einen haushohen Sieg verbuchen. Ein ?Bravo!" unseren Mädels. So dürfte der Nachwuchs für unsere spätere Damenmann­schaft gesichert sein. Nach Abschluss der Spielzeit kann man feststellen: Aus und vorbei. Ein Sportjahr ist beendet, das die Tischtennis-Abteilung des TSV Fichte Hagen so schnell nicht vergessen wird. Was schon zu Beginn der Serie befürchtet wurde, ist bit­tere Wahrheit geworden.

Denn nicht weniger als 4 Mannschaften der Abtei­lung mussten den Weg in die unteren Klassen antre­ten, und zwar die 1, 2. und 4. Herrenmannschaft und die Damenmannschaft. Das Wie und Warum zu analysieren, würde an dieser Stelle zu weit führen. Aber einer der Hauptgründe dürfte wohl mangelnder Trainingsfleiß und Einsatzbereitschaft gewesen sein. Hier eine Änderung herbeizuführen, musste die vordringliche Aufgabe des am 28. März neu gewählten Vorstandes sein. Ihm gehörten an:

Abteilungsleiter: Erich Beckmann

stellv. Abteilungsleiter: Helmut Hupka

Geschäftsführer: Peter Bach

Kassierer: Manfred Knöppel, Horst Mengkowski
Jugendleiter: Thomas Biedermann, Otto Marscheider

Damenwartin: Juliana Schneider

Den Spielern Georg Simon, Erich Wolf und Erich Beckmann gelang es bei einem 3er-Mannschaftsturnier in Wetter, den begehrten Pokal mit nach Eilpe zu bringen. Eine schöne Leistung, wenn man bedenkt, dass diese drei Spieler die älteste Mannschaft des ganzen Turniers waren. Die Spielzeit 1968/68 wollen wir mit 3 Herren-, 2 Damen-, 1 Mädchen- und 1 Ju­gendmannschaft aufnehmen. Hoffen wir, dass sich die frühere Begeisterung unserer Aktiven wieder ein­stellt und wir das vergangene Meisterschaftsjahr, das Schwärzeste in unserer 20jährigen Tischtennis­geschichte, schnellstens vergessen können. Am 25. 8. gelang es der erst 14jährigen Sigrid Pein (heute Si­grid Trumpf) im gutbesetzten Turnier in Iserlohn in der Damenklasse einen ausgezeichneten 2. Platz zu belegen. Zu diesem schönen Erfolg unser aller Glückwunsch. Wenn nun am 7. September die neue Spielzeit beginnt, so wollen wir wünschen, dass alle Aktiven bestens gerüstet die blau-weißen Farben so­wohl in Leistung als auch im sportlichen Auftreten würdig vertreten. Im Dezember trat Erich Beckmann unerwartet von seinem Posten zurück. Um mehr Zeit für sein Studium zu haben, legte ebenfalls Helmut Hupka sein Amt als stellvertretender Abteilungslei­ter nieder. Die Tischtennis-Abteilung war somit ohne Führung. Am 5. Dezember wurde eine außerordentli­che Jahreshauptversammlung einberufen. Ein neuer Abteilungsleiter und Stellvertreter mussten gewählt werden.

Als Gäste bei dieser Versammlung wurden der 2. Vor­sitzende des Vereins, Herbert Hesse, und der 1. Vor­sitzende des Förderringes, Günther Göbel, herzlichst begrüßt. Als neuer Abteilungsleiter wurde einstim­mig Dieter Herholdt gewählt. Als Stellvertreter wurde ebenfalls einstimmig Horst Mengkowski gewählt. Peter Bach als Schriftführer und Manfred Koppel als Kassenwart blieben in ihren Ämtern. Die erste Halb­serie der Meisterschaftsspielzeit 1968/69 brachte im Durchschnitt recht erfreuliche Ergebnisse für die Tischtennis-Abteilung.

1969

Was sich zu Beginn der Spielzeit in der Damen-Tischtennis-Bezirksklasse anbahnte, ist in­zwischen Wirklichkeit geworden. Die 1. Damenmann­schaft hat den Aufstieg in die Landesliga geschafft. Leider hat die 1. Herrenmannschaft dagegen ein Ausscheidungsspiel gegen SSV Hagen nicht gewin­nen können, und musste deshalb die Landesliga ver­lassen. Am 8. März nahm Sigrid Pein an den West­deutschen Jugend-Tischtennismeisterschaften teil. Allerdings war ihr eine höhere Platzierung nicht ver­gönnt. Am 18. April spielte im Eilper Lichthof die Jugend-Stadtauswahl aus Hagen gegen Gelsenkir­chen. Die Jugendspieler Ulli Edelhoff und Bodo von Pidoll spielten in der Hagener Auswahl mit und konn­ten 3 Spiele für Hagen gewinnen. Das Spiel wurde mit 9:3 von der Hagener Auswahl klar gewonnen. Nach Abschluss der Spielzeit 1968/69 musste auch die 2. Mannschaft absteigen. Leider blieb der Abstieg der 1. und 2. Mannschaft nicht ohne Reaktion. So wanderten einige Spieler ab oder schieden aus zeitli­chen oder beruflichen Gründen aus. Es waren Horst Mengkowski, Georg Simon, Manfred Albrandt, Jutta Simon und Sigrid Pein. In Sigrid Pein verloren wir eine hoffnungsvolle Nachwuchsspielerin. Am 1. Juli hielt die Tischtennis-Abteilung ihre Hauptversamm­lung ab. Abteilungsleiter Dieter Herholdt gab einen Rückblick auf das vergangene Spieljahr. Es gab nicht viel Erfreuliches zu berichten. Der nach Hagen zurückgekehrte Paul Fischbach, der als Versamm­lungsleiter fungierte, umriss mit einigen Worten die Sachlage in der Tischtennis-Abteilung und wies be­sonders auf die Mannschaftsaufstellungen für die kommende Saison hin. Trotz Verlust der guten Spie­ler wäre es nicht angebracht, jedem nachzutrauern, der den Verein inzwischen verlassen hat.

Mit vereinten Kräften sollte der neue Vorstand mit Hilfe aller Mitglieder die Abteilungsarbeit noch bes­ser vorantreiben. Am Ende des Jahres waren die Er­wartungen, die vor Beginn der Serie in die 1. Herrenmannschaft gesetzt wurden, erfüllt. Punktgleich mit Witten/Annen belegte sie den 2. Platz in der Bezirks­klasse. Nur gegen den Spitzenreiter Berghausen konnte kein Sieg errungen werden. Die erfolgreich­sten Spieler waren bis jetzt Fritz Caspari und Jürgen Gollan. Fritz Caspari war in der Saison ungeschla­gen, und Jürgen Gollan hatte erst zwei Spiele verlo­ren. Die 2. Herrenmannschaft hat überraschend gut in der 1. Kreisklasse gespielt. Sie stand auf dem 3. Tabellenplatz. Es erwies sich, dass so erfahrene Spieler wie Beckmann, Wolf und Simon immer noch zu Siegen beitragen können. Durch die Abgänge von Jutta Simon und Sigrid Pein war die 1. Damenmann­schaft spielerisch so geschwächt, dass sie keine Chance hatte, sich in der Landesliga zu halten. Sie stand auf dem letzten Platz.

1970

In der Tischtennis-Abteilung gab es bei den Bezirksmeisterschaften einiges Erfolgreiche zu ver­melden. Die talentierte Schülerin Beate Hengsten­beck belegte im Einzel einen ausgezeichneten 2. Platz und qualifizierte sich damit für die Westdeutschen Meisterschaften. Leider verloren wir dieses Nachwuchstalent durch einen Wohnungswechsel. Auch unserem Senior, dem Sportkameraden Paul Fischbach, herzlichen Glückwunsch für seinen 2. Platz im Doppel der Altersklasse zusammen mit dem bei uns bestens bekannten Erwin Bernholz (heute TV Dahl).

1971

Die 1. Tischtennis-Herrenmannschaft hat sich einige unnötige Verlustpunkte eingehandelt, und von einem Aufstieg dürfte damit wohl nicht mehr die Rede sein, zumal unser Soldat Fritz Ca­spari für den Rest der Spielzeit nicht mehr zur Verfü­gung stand. Erfreulicherweise war zu vermelden, dass sich inzwischen viele Schüler und Jugendliche ange­meldet haben, so dass wir in der nächsten Spielzeit wahrscheinlich eine Schüler- und eine Jugendmann­schaft für die Meisterschaftsrunde melden können. Den weitaus größten Teil der sportlichen Erfolge in diesem Jahr errangen wiederum unsere Damen. Bei einem Pokalturnier des TuS Haspetal konnte der 1. Platz errungen werden.

Die besten Spielerinnen waren Hedwig Schröter und Heidi Heinrichsmeier, die beide nur ein Spiel verlo­ren.

Bei den Kreismeisterschaften dieses Jahres wurde die Damen-B-Klasse souverän von unseren Damen beherrscht. Kreismeisterin wurde Hedwig Schröter im Einzel, Heidi Weber (heute Schmidt) und Heidi Heinrichsmeier im Doppel. Am Sonntag, dem 9. Mai, richteten wir das Qualifikationsturnier um den letz­ten noch freien Platz der Damen-Landesliga aus. Un­sere Damen befanden sich in toller Form und besieg­ten Gladbeck mit 9:2 und Wethmar mit 9:5. Somit wurde der Aufstieg in die Damen-Landesliga geschafft. Unseren Damen Heidi Heinrichsmeier, Hed­wig Schröter, Heidi Weber, Heta Kordt und Eva Bie­dermann (heute Eva Albrandt) möchten wir an dieser Stelle recht herzlich gratulieren. Beste Spielerin des Qualifikationsturniers war Hedwig Schröter, die un­besiegt blieb. Auf der Jahreshauptversammlung trat Dieter Herholdt als Abteilungsleiter zurück. Der neue Vorstand sieht jetzt wie folgt aus:

Abteilungsleiter: Erich Beckmann

Stellvertreter: Karl-Heinz Dietrich

Geschäftsführer: Klaus Scherney

Kassenwart: Manfred Knöppel

Damenwart: Heta Kordt

Nach einigen Spielen der neuen Spielzeit 1971/72 hat nur noch die 2. Herrenmannschaft reelle Chancen für den Aufstieg in die 1. Kreisklasse.

1972

Nachdem die 2. Serie der Tischtennis-Spielzeit 1971/72 zur Hälfte herum war, gab es nur Erfreuliches von den fünf Mannschaften zu berichten. Die 2. Herrenmannschaft, die sich durch Peter Bach, der in der letzten Serie noch in der 1. Mannschaft spielte, verstärkt hat, führte immer noch die 1. Herren-Kreisklasse an. Einziger noch ernst zu neh­mender Verfolger war die 3. Mannschaft des SSV Ha­gen. Die 1. Herrenmannschaft spielte mit wechseln­dem Erfolg, hat aber wiederum mit einem guten Mittelplatz die Serie beendet. Auch die Damen müs­sen lobend erwähnt werden. Waren wir am Anfang der Serie alle äußerst pessimistisch über das Ab­schneiden in der Landesliga, so können wir jetzt schon nach zwei neuerlichen Siegen so gut wie si­cher sein, dass der Klassenerhalt in diesem Spieljahr geschafft wird. Erich Beckmann wurde am 23. März in der Jahreshauptversammlung als Abteilungsleiter erneut bestätigt. Auf dieser Versammlung hatten wir uns vorgenommen, unsere Jugendarbeit wieder zu intensivieren. Wir fanden in Paul Fischbach und Horst Mengkowski zwei Übungsleiter, die sich bereit ­fanden, das Training der Jugend zu übernehmen.

Bei den Pokalspielen für 3er-Mannschaften des Krei­ses Hagen-Ennepe/Ruhr starteten zwei Teams von Fichte, die aus den Spielern der 2. und 3. Mann­schaft gebildet worden waren. Peter Bach, Erich Wolf und Klaus Scherney konnten als große Pokalsieger gefeiert werden. Auch die Damenmannschaft konnte ihren im Vorjahr gewonnenen Pokal beim TuS Haspetal erfolgreich verteidigen. Bei den diesjähri­gen Kreismeisterschaften war die Beteiligung unse­rer Aktiven sehr gering. Kreismeister konnte Klaus Scherney in der Herren-B-Klasse vor Peter Bach wer­den. In der Seniorenklasse gelang Erich Wolf ein ausgezeichneter 1. Platz. Zu Beginn der Spielzeit 1972/73 war festzustellen, dass es sehr erfreulich ist, dass wir aufgrund stetiger Zuwächse zur Zeit eine 5. Herrenmannschaft und eine Jugendmannschaft zu den Meisterschaftsspielen melden konnten. Insgesamt nahmen somit 5 Herrenmannschaften, 1 Da­menmannschaft und 1 Jugendmannschaft am Mei­sterschaftsspielbetrieb teil. Es war unmöglich. Meisterschaftsspiele dieser großen Anzahl von Mannschaften im kleinen Lichthof der Realschule durchzuführen. Hier musste schnellstens Abhilfe ge­schaffen werden. Es bot sich an, zwei Übungs­abende in der Turnhalle Selbecker Straße 55 neu zu übernehmen. Auf der Kreisarbeitstagung des Krei­ses Hagen-Ennepe/Ruhr wurde bekannt gegeben, dass Anfang nächsten Jahres aus Anlass des 25jährigen Bestehens der Tischtennis-Abteilung des TSV Fichte Hagen die Kreismeisterschaften in der Eilper Rundturnhalle stattfinden werden. Als einziger Spieler der Tischtennis-Abteilung hatte Horst Mengkowski die Endrunde der Kreisranglistenspiele 1971/72, an der die besten Spieler des Kreises Hagen-Ennepe/Ruhr teilnahmen, erreicht. Überra­schenderweise belegte Horst Mengkowski einen gu­ten 6. Platz, zu dem ihm an dieser Stelle recht herz­lich gratuliert werden soll.

1973

Anfang des Jahres verliert die Tischtennis-Abteilung nach seiner Heirat, die mit einem Wohnungswechsel nach Süddeutschland ver­bunden war, den Sportkameraden Peter Bach, den langjährigen Spieler der 1. und 2. Mannschaft und Vereinsmeister im Einzel und Doppel des Jahres 1972. Peter Bach wird uns sehr fehlen, aber gegen solche Vorkommnisse, die zu seiner Abmeldung führten, ist kein Verein gefeit. Die abgelaufene Spiel­zeit brachte der Damenmannschaft den erwarteten Erfolg. Mit 12 Punkten Vorsprung bei nur einem Ver­lustpunkt wurde die Meisterschaft errungen und der Aufstieg in die Tischtennis-Landesliga geschafft.

Unsere Glückwünsche gelten den Spielerinnen Heidi Weber (die mit Abstand stärkste Spielerin in der Klasse), Christina Zegledi, Heidi Heinrichsmeier, Eva Albrandt und Erika Kehr. Die 1. Herrenmannschaft, in der Horst Mengkowski eine überragende Rolle spielte, erreichte noch einen guten Mittelplatz und hoffte, in der kommenden Serie, verstärkt durch Hagens Spitzenspieler Reinhold Sochert (vom SSV Ha­gen), den wir als wichtige Neuerwerbung melden konnten, ein ernsthaftes Wort bei der Vergabe der Meisterschaft mitzureden. Die 2. Herrenmannschaft konnte ihre Halbzeitführung nicht bis ins Ziel be­haupten, dennoch reichte der 3. Tabellenplatz zum Aufstieg in die neugeschaffene Kreisliga, wo man im kommenden Jahr kräftig mitzumischen gedenkt. Einen guten 4. Platz in der 2. Klasse schaffte die 3. Herrenmannschaft, die mit dieser Leistung auch in die 1. Kreisklasse aufstieg. Einen weiteren Auf­stieg von der 3. zur 2. Kreisklasse schaffte die 5. Her­renmannschaft. Den Hauptanteil an dem unerwarte­ten 3. Tabellenplatz konnte man getrost dem ewig jungen Paul Fischbach zurechnen, der nicht nur ein sicherer Punkteholer war, sondern die jungen Bur­schen immer wieder aufrichtete. Am letzten April-Wochenende richtete die Tischtennis-Abteilung die diesjährigen Kreismeisterschaften aus. Von allen Seiten des Kreises Hagen-Ennepe/Ruhr wurde der Abteilung für die zügige und vorschriftsmäßige Abwicklung Lob ausgesprochen. Für alle Fachleute vollkommen überraschend, verzeichneten wir hier den wohl bisher stolzesten Erfolg in unserer 25jährigen Vereinsgeschichte. Als bester Verein des Kreises Hagen-Ennepe/Ruhr errangen wir den Günther-Deimann-Gedächtnispokal mit über 10 Punkten Vorsprung. Fürwahr ein Lohn unserer langjährigen Breitenarbeit.

Da nicht alle Punktesammler genannt werden kön­nen, hier nur die, die Kreismeister werden konnten: In der Damen-B-Klasse im Einzel Christina Zegledi, im Doppel Heidi Weber und Heidi Heinrichsrmeier. im Herren-C-Einzel Dieter Tenne, im Herren-C-Doppel Dieter Tenne und Klaus Scherney, im Senioren-Doppel Helmut Hupka mit einem Spieler eines anderen Vereins. Die Tischtennisspieler haben eigentlich noch nie für sich in Anspruch genommen, echte Amateure zu sein, denn es ist im Allgemeinen be­kannt, dass gerade bei einem Wechsel der Spitzen­spieler nicht unerhebliche Summen im Spiel sind, und ein Bundesligaspieler z. B. spielt heute längst nicht mehr nur für die Ehre seines Vereins. Um nicht in die Mittelmäßigkeit abzusinken, konnten auch wir nicht untätig bleiben, und es ist gelungen, uns durch drei neue Spieler zu verstärken. Reinhold Sochert, bisheriger Spitzenspieler beim SSV Hagen, Kreisju­gendmeister Michael Flormann aus der Landesliga-Mannschaft des Hasper SV sowie dessen Bruder Reinhard, ebenfalls aus der Landesliga-Mannschaft des Hasper SV, haben den Weg zu uns nach Eilpe ge­funden. In der Besetzung Reinhold Sochert, Horst Mengkowski, Michael Flormann, Bodo von Pidoll, Reinhard Flormann, Jürgen Gollan und Dieter Tenne hoffte man, eine schlagkräftige Truppe zur Verfügung zu haben, der es gelingen könnte, den Aufstieg zur Landesliga zu schaffen. Die ersten Spiele zeigten be­reits, was die Fachleute vorausgesagt haben. Die Spielzeit 1973/74 führte zu einem Zweikampf Fichte Hagen gegen Lichtenplatz. Das 1. Spiel der beiden Mannschaften gegeneinander musste die Vorent­scheidung zur Erringung der Herbstmeisterschaft bringen. An eigenen Brettern erlebten die Eilper dann eine recht unangenehme Überraschung, denn es gelang den routinierten, wesentlich älteren Spielern von Lichtenplatz ein relativ klarer 9:5-Erfolg.

1974

Die Tischtennis-Abteilung wurde zu Beginn dieses Jahres hart getroffen. Am 31. Januar verstarb im Alter von nur 23 Jahren unser langjähriger bester Jugendspieler Fritz Caspari an den Folgen einer heimtückischen Krankheit. Die Fichter Tischtennis­familie trauert um Fritz Caspari, unser Hoffnungs­träger mit überragenden Leistungen in seiner Ju­gendzeit. Die Tischtennis-Abteilung wird Fritz Caspari ein ehrendes Gedenken bewahren. In die Zeit der Trauer um den Tod von Fritz Caspari fällt ge­rade ein neuer Höhepunkt der noch jungen Ge­schichte der Tischtennis-Abteilung. Die Hagener Lo­kalpresse schrieb wie folgt: "In Eilpe entsteht eine neue Tischtennis-Hochburg." Mit diesen Worten wurde ein Bericht vom Tischtennismeisterschafts­spiel TV Lichtenplatz gegen TSV Fichte Hagen be­gonnen. Vor der Rekordkulisse von 120 Zuschauern mussten die Eilper Spieler mit einer schweren Belastung antreten. Zunächst einmal hätte den Gevelsbergern bereits ein Unentschieden zur Meisterschaft gereicht. Dass die Eilper ihrem Gegner technisch überlegen sind, war jedem Kenner schon von vornherein klar. Die Frage war daher: Würden diesmal die Nerven der durchweg jüngeren Eilper Spieler durchhalten oder würde erneut der Kampfgeist der Lichtenplatzer triumphieren? Der Auftakt begann für die Fichte-Spieler recht verheißungsvoll durch den Ge­winn beider Anfangsdoppel. In den Einzel-Spielen waren alle Eilper Spieler an dem letztendlich überra­schend klaren 9:5-Erfolg beteiligt. Nach einem 6:5-Zwischenstand folgte dann der 2:1-Erfolg von Horst Mengkowski, der sich im 3. Satz in einen wahren Spielrausch steigerte, über Stockter sowie klare Siege von Reinhard Flormann gegen Schmidt und Michael Flormann gegen Hakenberg. In überschäumender Freude lagen sich die Eilper Spieler in den Armen, während die Gevelsberger Spieler doch sichtlich deprimiert waren.

Da bis zum Ende der Serie beide Mannschaften kei­nen Punkt mehr abgaben, war ein Entscheidungs­spiel zur Ermittlung des Meisters notwendig gewor­den. An neutralen Tischen in Wetter, vor über 300 Zuschauern, darunter fast der komplette Vorstand unseres Hauptvereins, hatten die Eilper Spieler in einem wahren Tischtennis-Krimi erneut die Nase vorn. Die Jugend hatte über die Erfahrung trium­phiert. Grenzenloser Jubel bei den Spielern und beim Anhang!

Das zu Beginn der Serie gesteckte Ziel: "Der Auf­stieg zur Landesliga" war erreicht. Der Vorsitzende des Hauptvereins, Otto Densch, gratulierte der Mannschaft mit folgendem Glückwunschtele­gramm: ?Zu Eurer Meisterschaft und zum Aufstieg sage ich Euch im Namen des Hauptvorstandes herz­lichen Glückwunsch. Euch, Horst Mengkowski, Jür­gen Gollan und Dieter Tenne, die Ihr schon einmal vor einigen Jahren das gleiche Ziel erreichen konn­tet, und Euch, Reinhold Sochert, Reinhard und Mi­chael Flormann sowie Bodo von Pidoll, die Ihr als jüngere Spieler entscheidenden Anteil an der Mei­sterschaft hattet, für die neue Spielzeit mit Eurem Abteilungsleiter Erich Beckmann an der Spitze, wei­terhin gute sportliche Erfolge. Euer Otto Densch."

Zu Beginn der Spielzeit 1974/75 konnten wir die 1. Mannschaft durch Udo Möller verstärken. War dies sportlich sicherlich als positiver Aspekt zu vermer­ken, so musste die 1. Tischtennis-Herrenmannschaft schnell feststellen, dass es im menschlichen Bereich mit Udo Möller große Probleme geben würde. Und so war es nicht verwunderlich, dass er sich bereits nach einigen Spieltagen wieder aus Eilpe verabschiedete. Hinzu kam die schwache Form von Reinhold So­chert, so dass das Niveau der 1. Herrenmannschaft rapide abgesunken war. Auch von der 4. Herren­mannschaft war nichts Gutes zu berichten. Die Ab­meldung von der laufenden Meisterschaft war unver­meidlich. Nach langer Zeit trugen wir in diesem Jahr wieder die Schulmeisterschaft von Eilpe aus. Aller­dings brachte dieses noch keine Spieler für die Jugend- oder Schülermeisterschaften.

1976

Nach der abgelaufenen Meisterschafts­spielserie 1975/76 konnten die Mannschaften der Tischtennis-Abteilung zufrieden sein. Die beste Platzierung erreichte die Jugendmannschaft. Sie wurde Gruppen-Erster. Die Ausscheidungsspiele um die Kreismeisterschaft wurden alle, bis auf Altenvoerde, wo nur ein 9:6-Erfolg erzielt wurde, klar gewonnen und somit der Meistertitel nach Eilpe geholt. Herzli­chen Glückwunsch dieser Meisterleistung. Dem einen sein Freud, dem anderen sein Leid. Die Damenmannschaft hat es wieder geschafft, in der Be­zirksklasse spielen zu dürfen. Der Abstieg aus der Landesklasse konnte leider nicht verhindert werden. In der jetzigen Besetzung ist die Mannschaft einfach zu schwach. Die 1. Herrenmannschaft hatte nach an­fänglichen Startschwierigkeiten das erhoffte Selbst­vertrauen gefunden.

Der 5. Platz ist sicherlich mehr, als man erwarten durfte. Am 14. März fand die ordentliche Jahreshauptversammlung der Tischtennis-Abteilung statt. Herausragendes Ereignis war die Ablösung von Erich Beckmann als Abteilungsleiter, der aus gesundheitlichen Gründen zurücktrat. Für seine geleistete Arbeit in der Tischtennis-Abteilung wurde ihm recht herzlich gedankt. Hoffen wir, dass er noch lange
seinen Tischtennissport ausüben kann. Der neue Vorstand sah wie folgt aus:
Abteilungsleiter: Manfred Knöppel

Stellvertreter und Sportwart: Reinhard Flormann
Schriftführer: Helmut Hupka

Kassierer: Friedrich Müller

Jugendwart: Reinhard Jochheim

Bei den Vereinsmeisterschaften 1976 konnte erst­mals der Neuzugang Reinhard Jochheim die Vereinsmeisterschaft in der Herren-A-Klasse für sich ent­scheiden.

1977

Am 24. Januar wurde die fällige Jahres­hauptversammlung der Tischtennis-Abteilung durch­geführt. Bei den anstehenden Wahlen wurde kein Geschäftsführer gefunden. Manfred Knöppel übernahm das Amt zunächst kommissarisch zusätzlich. Als Armutszeugnis der Tischtennis-Abteilung war zu werten, dass die anwesenden Mitglieder Ewald Spieß, ein Nichtmitglied, zum Geschäftsführer wählen wollten. So war es nicht unverständlich, dass Ewald Spieß das Amt nach kurzer Zeit bereits wieder niederlegte. Nachträglich waren unsere Damen noch in die Lan­desliga aufgestiegen. Nach nur kurzer Mitglied­schaft haben wir den Spitzenspieler Reinhard Joch­heim an Borussia Dortmund verloren. Klaus Scherney, unser Brett 1 der 2. Herrenmannschaft verän­derte sich beruflich nach Süddeutschland. Der Weggang dieser starken Spieler und die dadurch erfor­derlichen Umstellungen schwächten insbesondere die 1. und 2. Mannschaft so sehr, dass wir tatsächlich mit dem Abstieg rechnen mussten. Unsere Abteilung hatte noch ein besonderes Ereignis zu vermelden. Erich Beckmann, viele Jahre lang Geschäftsführer und Abteilungsleiter der Tischtennis-Abteilung, wurde am 6. September 50 Jahre jung. Herzliche Gra­tulation und beste Wünsche von Seiten der Abtei­lung wurden reichlich ausgesprochen.

Die erstellten Prognosen hinsichtlich des Aufstiegs von mehreren Herrenmannschaften werden sich nun wohl zwangsläufig zumindest bei der 1. Herrenmann­schaft der Tischtennis-Abteilung nicht erfüllen. Nach Reinhard Jochheim hatte sich nämlich mit Michael Flormann der zweite Spieler bei uns abgemeldet und stand ab sofort nicht mehr zur Verfügung. Konnte man den Weggang von Reinhard Jochheim zur Oberligamannschaft von Borussia Dortmund sportlich noch vertreten, ist der Wechsel von Michael Flor­mann nach Altstadt Hagen zumindest aus sportli­cher Hinsicht unverständlich. So aber ist für die 1. in der Landesliga überhaupt nichts mehr zu holen. Die Damen brachten es bisher in der Landesliga zu kei­nem Sieg. Drei Unentschieden und mehrere ganz knapp verlorene Spiele standen zu Buch. Der Klas­senerhalt scheint aber trotzdem gesichert, weil zu Beginn der Rückrunde Sigrid Trumpf (Pein) für Fichte spielberechtigt ist. Sigrid kehrte nach vielen sportli­chen Erfolgen beim SSV Hagen nunmehr zum TSV Fichte Hagen zurück, wo sie ja auch das Tischten­nisspiel erlernte. Unser langjähriges Spiellokal, der Lichthof der Realschule Oberhagen, musste Ende dieses Jahres aufgegeben werden. Bauliche Verän­derungen zwingen dazu. Wir spielen dann in der neuen Gesamtschule Eilpe und hoffen, uns dort ge­nauso wohl zu fühlen wie in Oberhagen, zumal wir den gleichen Hausmeister haben werden.

1978

Am 1. März fand in der Gaststätte Janz die diesjährige Jahreshauptversammlung der Tischten­nis-Abteilung statt. Der bisherige Vorstand wurde für zwei Jahre neu gewählt. Erfreulicherweise konnte Helmut Hupka wieder als Geschäftsführer für die Abteilung gewonnen werden. Innerhalb der Jahreshauptversammlung konnte der Tischtennisvorstand eine besondere Ehrung aus­sprechen. Unser Sportfreund Paul Fischbach, Papa Paul, war im Januar 1978 bei Fichte schon 50 Jahre Mitglied. Die meisten Jahre davon in der Tischtennis-Abteilung. Dazu von dieser Stelle ein besonders herzlicher Glückwunsch. Am Abschluss des Spieljah­res 1977/78 war der vorauszusehende Abstieg der 1. Tischtennis-Herrenmannschaft aus der Landes­liga nicht zu verhindern. Sehr unglücklich dagegen war der Abstieg der 2. Herrenmannschaft aus der Kreisliga. Fehlte am Ende doch nur ein einziger Punkt.

Bei der Endrunde der Tischtennis-Kreisrangliste der Kreises Hagen-Ennepe/Ruhr belegte bei den Damen Sigrid Trumpf einen hervorragenden 2. Platz, bei den Herren Dieter Herholdt einen ausgezeichneten 5. Platz. In den Nachwuchsklassen waren beachtli­che Leistungen zu vermelden. Die Schüler und Mäd­chen belegten in den Spielklassen jeweils Plätze im oberen Tabellendrittel. Uwe Nießen bei der Jugend und Carsten Mehlmann bei den Schülern haben auf Kreisebene die Vorschlussrunde der Tischtennis-Rangliste erreicht.

1979

Das Spieljahr 1978/79 war in der Tischtennis-Abteilung vorüber. Mit dem sportlich Erreichten waren wir zufrieden. Bei den diesjährigen Kreismeisterschaften, die wie immer den Abschluss der Saison bilden, konnten wir in der Wertung des Günter-Deimann-Pokals wieder einen guten 5. Platz belegen. Besonders hervorzuheben ist dabei der Kreismeistertitel von Dieter Herholdt in der Alters­klasse sowie der Kreismeistertitel von Josef Wolf im ­Doppel zusammen mit Hans-Jürgen Hausknecht von Altstadt Hagen. Die Endrunde der diesjährigen Da­menrangliste wurde von Fichte Hagen klar be­herrscht. Allerdings in Abwesenheit der wieder in die Bundesliga aufgestiegenen Damen von SSV Hagen. Sigrid Trumpf gewann, Heidi Schmidt wurde 3., Ulla Flormann wurde 4. Zum Start der Tischtennis-Abtei­lung im Spieljahr 1979/80 können wir neun Mann­schaften melden, und zwar 2 Damen-, 4 Herren-, 2 Jugend- und 1 Schülermannschaft. Mit Ausnahme der 1. Damenmannschaft dürfte es in diesem Jahr keine Abstiegsprobleme geben. Eher richteten zwei Herrenmannschaften den Blick nach oben in die nächsthöhere Spielklasse. Mit unseren Damen war das so eine Sache. Die Landesliga könnte glatt ge­halten werden, wenn ..., aber wir freuen uns trotz­dem über den Fichte-Nachwuchs, der sich dem­nächst bei zwei Spielerinnen einstellen wird. Die Lücke, die jetzt geschlossen werden muss, können die Damen aus der 2. Mannschaft von der Spiel­stärke her noch nicht ausfüllen.

1980

Der 1. Tischtennis-Herrenmannschaft kön­nen wir schon jetzt zum Aufstieg in die Landesliga gratulieren. Ob diese Klasse allerdings ohne Verstär­kung durch neue Spieler gehalten werden kann, muss abgewartet werden. Die 2. Herrenmannschaft wird punktgleich mit Altstadt Hagen in der 1. Kreisklasse die Serie beenden.

Ein Ausscheidungsspiel an neutraler Platte wird den endgültigen Meister ermitteln. Aufsteigen in die Her­ren-Kreisliga werden aber wohl beide Mannschaften. Deshalb auch unserer 2. einen herzlichen Glück­wunsch. Im Rahmen der Sportwerbewoche des Hauptvereins haben wir am 16. Mai in der Rundturn­halle Eilpe die Mannschaft von PSV Borussia Düs­seldorf zu Gast. Der neunfache deutsche Mann­schaftsmeister trat außer Desmond Douglas mit allen Assen an. Unsere Eilper Mannschaft wurde un­ter anderem mit dem Altmeister Eberhard Schöler und Dieter Forster verstärkt. Die rund 400 Zuschauer, für den Tischtennissport eine außergewöhnlich große Kulisse, sahen wunderschöne, teilweise auch sehr spannende Spiele. Dass sich der Deutsche Mei­ster Düsseldorf mit 9:2 Punkten klar durchsetzte, spielte keine Rolle. Alle waren sich darüber im kla­ren, in Eilpe ?Tischtennis höchster Klasse" erlebt zu haben. Die 2. Herrenmannschaft konnte das Ent­scheidungsspiel gegen Altstadt klar mit 9:4 gewin­nen und ist damit Meister und Aufsteiger zur Kreis­liga. Jürgen Gollan, Spitzenspieler der 2. Mannschaft, wurde in der Spielzeit 1979/80 bester Spieler der Kreisklasse mit einem Punktekonto von 47:2. Eine überragende Leistung von Jürgen. Unser Vereinsmeister Dieter Herholdt wurde vor einigen Ta­gen Stadtmeister von Herdecke. In einem spannen­den Endspiel konnte er den Spitzenspieler von Alt­stadt Hagen, Michael Flormann (früher Fichte Hagen) schlagen. Zu diesem schönen Erfolg herzli­chen Glückwunsch. Zu Beginn der Spielzeit 1980/81 wurden alle Mannschaften der Tischtennis-Abteilung aus abteilungsinternen Mitteln und unter Selbstbe­teiligung der Aktiven mit neuen Trikots und Trainings­anzügen ausgerüstet. Damit sollte insbesondere bei den Meisterschaftsspielen nach außen hin ein ein­heitliches, ordentliches Auftreten für den Verein ?TSV Fichte Hagen" gewährleistet werden. Zur laufenden Meisterschaftsspielzeit der Tischtennismannschaften sah es bei der 1. Herrenmannschaft recht düster aus. Steht sie doch an viertletzter Stelle. In der Rückserie müssen mindestens noch 8 Punkte geholt wer­den, um den Klassenerhalt zu sichern. Die 1. Damen­mannschaft dagegen stand mit zwei Verlustpunkten an zweiter Stelle. Hier war noch alles drin für einen Wiederaufstieg. Alle anderen Mannschaften haben in diesem Jahr Mittelplätze und mit Auf- und Abstieg in ihren Klassen nichts zu tun.

1981

In der Tischtennis-Abteilung stellte sich für die 1. Herrenmannschaft grundsätzlich die Frage, ob es für unsere 1. überhaupt noch richtig ist. die Lan­desliga mit allen Kräften zu halten. Sicher, einem Großverein wie Fichte Hagen steht es gut zu Ge­sicht, in einer starken Abteilung auch eine entspre­chende Spitzenmannschaft in einer möglichst hohen Spielklasse zu haben. Andererseits waren die Leistungsträger dieser Mannschaft inzwischen in einem Alter, wo man es auch sportlich etwas ruhiger angehen lassen sollte. Eigener Nachwuchs mit ent­sprechender Spielstärke war noch nicht zu sehen. Fremde Spieler zu kaufen, lehnte der Abteilungsvorstand grundweg ab. Schlechte Beispiele bei bekann­ten Vereinen haben gezeigt, dass zusammengekaufte Mannschaften auf Dauer auch keinen sportlichen Erfolg garantieren. Ganz zu schweigen von einem kameradschaftlichen Zusammenhalt, der bei Fichte noch immer im Vordergrund steht. Bei uns kann jeder Tischtennis spielen, dem dieser Sport Freude macht. Und so war es nicht verwunderlich, dass nach Abschluss der Saison festgestellt werden musste, dass die 1. Tischtennis-Herrenmannschaft die Landesliga wieder verlassen muss. Bei der 2. Herren­mannschaft war nach langem Kopf-an-Kopf-Rennen mit Berge-Westerbauer ein Entscheidungsspiel um den Aufstieg fällig. Dieses ging leider mit 9:6 verlo­ren. Auch den Damen fehlte das Quäntchen Glück. Sie verloren in einem Entscheidungsspiel um den Aufstieg gegen Westfalia Vorhelm. Bei den Tischten­nis-Kreismeisterschaften, die am 19. und 20. Septem­ber in der Hasper Rundturnhalle stattfanden, konn­ten überraschende Erfolge erzielt werden. Dieter Tenne und Horst Mengkowski gewannen das Doppel der A-Klasse und vertraten den Kreis Hagen bei den Bezirksmeisterschaften. Man muss lange zurückden­ken, um sich an einen derartigen Erfolg unserer Tischtennisspieler bei Kreismeisterschaften zu erin­nern. Erfolgreich waren auch Sigrid Trumpf und Heidi Schmidt. Sie beherrschten die Damen-B-Klasse und wurden 1. und 2. In der Altersklasse konnte Paul Fischbach und Karl-Heinz Dietrich gemeinsam den 3. Platz belegen. Die 1. Serie der Meisterschaftssai­son 1981/82 neigte sich dem Ende entgegen. Das Aushängeschild der Abteilung war die 1. Damenmannschaft. Unsere vier Muttis führten die Tabelle mit nur einem Verlustpunkt an. Drücken wir die Daumen damit der Wiederaufstieg in die Landesliga gelingt.

1982

Nach einigen Jahren der Stagnation kann die Tischtennis-Abteilung wieder einen Aufstieg feiern. Die 1. Jugendmannschaft errang in ihrer Klasse einen 2. Tabellenplatz und stieg somit in die Bezirks­liga auf. Hierzu unseren herzlichsten Glückwunsch. Einen schönen Erfolg errang auch die 1. Herren­mannschaft. In souveräner Manier gewann sie durch einen 9:3-Endspielsieg gegen TV Lichtenplatz den Kreispokal der A-Klasse.

Ende Juni hat Paul Fischbach, der Senior unserer Abteilung, seinen Wohnsitz nach Meckenheim bei Bonn verlegt. Mit 67 Jahren war Papa Paul, wie er von seinen Freunden genannt wird, einer der älte­sten aktiven Tischtennisspieler in NRW. Auch im Rheinland will er dem Spiel mit dem kleinen weißen Ball treu bleiben. Am 23. Juni verabschiedeten Abtei­lungsleiter Manfred Knöppel und Geschäftsführer Bernd Schürmann den Oldtimer mit einer Erinne­rungsplakette und einem Blumengebinde für seine Frau Herta, die ihren Paul gewissermaßen viele Jahre lang mit dem Sport geteilt hat. Denn im Jahre 1948 war Paul Fischbach mit einer der ersten, die in Eilpe den Tischtennissport aktivierten. Bald darauf wurde er in den Vorstand der Abteilung gewählt, wo er auch viele Jahre als Vorsitzender wirkte. Zur glei­chen Zeit, als Paul Fischbach seine Zelte in Eilpe ab­brach, war der Vorstand unserer Abteilung sehr aktiv.

Seit geraumer Zeit wurde es schon gemunkelt. Ende Mai/Anfang Juni wurde es dann perfekt. Die Tisch­tennis-Abteilung des TSV Fichte Hagen und der TTV Altstadt Hagen bildeten eine Spielgemeinschaft. Nach einigen intensiven Gesprächen mit unserem Vorstand und dem Vorstand von Altstadt Hagen, ver­treten durch Helmut Hefer und Georg Lanhenke, wurde mit Wirkung zum 1. Juni 1982 unsere Abtei­lung auf den Namen TSV Fichte/Altstadt Hagen um­getauft. Durch diesen Zusammenschluss sind wir hin­ter dem SSV Hagen die mannschaftsmäßig stärkste Tischtennis-Abteilung im Kreis Hagen-Ennepe/Ruhr. Zusätzlich zu den Trainingsabenden in der Selbecker Straße stehen uns nun in der Turnhalle der Grund­schule Helfe, Helfer Straße, montags und freitags Trainings- und Spielmöglichkeiten zur Verfügung.

1983

In der Zeit vom 3. bis 5. Juni veranstaltete die Tischtennis-Abteilung des TSV Fichte Hagen erstmals ein Fußballturnier für Tischtennismann­schaften im Rahmen eines Sommerfestes.

Die Veranstaltung wurde ein großer Erfolg und sollte in den kommenden Jahren wiederholt werden. Zu Beginn der Spielzeit 1983/84 fand unser früherer Spit­zenspieler Michael Flormann erneut den Weg nach Eilpe.

1984

Am 5. Februar fand die diesjährige Jahreshauptversammlung der Tischtennis-Abteilung statt. In Anwesenheit von Otto Densch und des leider sehr kranken Erich Wolf sollten die Mitglieder einen neuen Geschäftsführer wählen. Bernd Schürmann, der bisher dieses Amt bekleidete, wird zum Ende der Saison ausscheiden. Leider fand sich kein Mitglied bereit, dieses Amt zu übernehmen, so dass Abtei­lungsleiter Manfred Knöppel sich gezwungen sah, dieses Amt mit zu übernehmen. Am Abschluss der Spielzeit 1983/84 konnte man feststellen, dass dieses Spieljahr für unsere Abteilung eines der erfolgreich­sten wurde. Die 1. Damenmannschaft gewann das Entscheidungsspiel gegen Blau-Weiß Annen mit 7:5 Punkten, damit stiegen Sigrid Trumpf, Heidi Schmidt, Eva Albrandt, Ulla Flormann und Gabriele Knieling in die Verbandsliga auf. Die Herren der Schöpfung setz­ten die Erfolgsserie der Damen fort, wenn auch der 1. der Aufstieg nicht gelang, kann man aber das Erreichen des Endspieles um den Kreispokal als eine kleine Sensation bezeichnen, da im Halbfinale mit TuS Grundschöttel eine Mannschaft geschlagen wurde, die seit vier Jahren ohne Niederlage war. Die 1. Herrenmannschaft wurde erwartungsgemäß Meister der Kreisklasse und stieg somit in die Bezirksklasse auf. Damit konnten die Spieler Horst Mengkowski, Hans-Jürgen Hausknecht, Dieter Tenne, Helmut Hupka, Jürgen Engel, Bodo von Pidoll und Bernd Schürmann den Titelgewinn an ihre Fahnen heften. Der 5. Herrenmannschaft gelang in ihrer Gruppe der 3. Kreisklasse ein absoluter Durchmarsch.

Mit großem Abstand wurde die Konkurrenz geschla­gen, um nicht zu sagen, deklassiert. Die Spieler Paul Kessen, Georg Lanhenke, Norbert Lanhenke, Roland Pankritz, Michael Freytag und Manfred Thiel hatten lediglich Schwierigkeiten, einen passenden Termin für die Meisterfeier zu finden. Die 6. Mannschaft segelte ebenfalls voll auf Erfolgskurs. Auch hier stand der Gruppensieg und der damit verbundene Aufstieg schon einige Spieltage vor Saisonende fest.

Besonders erwähnenswert ist hier der Spieler Jupp Wolf, der in der ganzen Saison nur ein Spiel verlor. Die übrigen Aufsteiger heißen Erich Beckmann, Bernd Kämmerling, Karl-Heinz Alt, Franz Breimhorst und Thomas Biedermann, sowie in Notfällen Fritz Müller. In einer Mitgliederversammlung am 1. Mai wurde der Sportkamerad Erich Beckmann zum kom­missarischen Geschäftsführer ernannt. Er löste da­mit den zurückgetretenen Bernd Schürmann ab. Am 15. und 16. September richteten wir die Kreismeister­schaften 1984 aus. Der Chef des Organisationskomi­tees, Reinhard Flormann und seinen Mannen, hatten ganze Arbeit geleistet, so dass das Lob über die ge­lungene Organisation voll verdient war. Sportlich können wir auf einige schöne Erfolge verweisen. So ist die Kreismeisterschaft in der Herren-B-Klasse von Michael Flormann schon deshalb bemerkenswert, weil unser Spitzenspieler sich seit dem 1. Satz des Halbfinales mit Wadenkrämpfen herumplagen musste. In der Damen-B-Klasse waren es Ulla Flor­mann und Stephanie Vorwerk, die die Kreismeister­schaft im Doppel nach Eilpe holten. Weitere schöne Erfolge unserer Spieler ermöglichten einen 3. Rang in der Wertung des Günther-Deimann-Pokals. Genau 36 Jahre mussten die Eilper Tischtennisfreunde auf einen Titel warten, der bisher noch nicht an unsere Fahnen geheftet werden konnte. Die Bezirksmeister­schaft im Tischtennis eines Einzelspielers. Es war Samstag, der 20. Oktober 1984. Die Mitglieder der Tischtennis-Abteilung hatten sich zu einem zünfti­gen Spießbratenessen im Vereinsheim an der Wörthstraße zusammengesetzt. Die Stimmung war ausge­zeichnet. Kurz vor Mitternacht hielt jemand eine hell glänzende Goldmedaille durch die Tür, wenige Augenblicke später stand der Spieler der 2. Mann­schaft, Helmut Hupka, im Türrahmen. In Windeseile verbreitete sich die Kunde von dem unglaublichen Erfolg des Sportkameraden Hupka ? er war Bezirks­meister in der Seniorenklasse geworden. Ovationen überschütteten den neuen Meister des TT-Bezirks Arnsberg. Dass Helmut Hupka seit vielen Jahren irr Abteilungsvorstand in verschiedenen Positionen tä­tig ist, wurde an dieser Stelle schon erwähnt. Zur Zeit ist der Jugendleiter. Gibt es ein besseres Vorbild für die Jugend? Herzlichen Glückwunsch, lieber Helmut! Ju Im November feierte das Gründungsmitglied un­serer Abteilung, Paul Fischbach, in seinem Wohnort Meckenheim seinen 70. Geburtstag. 13 Mitglieder der Tischtennis-Abteilung machten sich auf den Weg ins Rheinland, um Papa Paul die Glückwünsche des Vereins persönlich zu übermitteln.

1985

Die Spielzeit 1984/85 brachte der Tischtennis-Abteilung etwas Licht, etwas Schatten, vor allem aber Stagnation. Fangen wir mit dem Schatten an. Die 1. Damenmannschaft musste aus der Verbandsliga absteigen. Dagegen konnte die 1. Herrenmannschaft die Zugehörigkeit zur Bezirks­liga erhalten. Im kommenden Jahr wird sich aber der Abstieg nicht vermeiden lassen, denn der Spitzen­spieler, Michael Flormann, hat uns erneut verlassen und sich dem TUS Grundschöttel angeschlossen. An dieser Stelle ist dem Michael Dank zu sagen für seine sportlichen Leistungen, die wir an dieser Stelle schon des öfteren würdigen konnten. Vielleicht führt ihn sein Weg in ein paar Jahren noch einmal zu sei­nen Eilper Tischtennisfreunden zurück. Schön wär's! Das Licht, von dem eingangs die Rede war, spendete die 3. Herrenmannschaft. Die Spieler Bernd Schürmann, Jürgen Engel, Manfred Thiel, Manfred Albrandt, Jürgen Gollan und Manfred Knöppel schaff­ten den Aufstieg in die Kreisliga. Auch die Schüler haben Hervorragendes geleistet. Erst vor gut zwei Jahren fingen die kleinsten Akteure in unserer Abtei­lung an. Im 1. Meisterschaftsjahr gab es noch or­dentlich Hiebe. Aber in der abgelaufenen Saison wurden Siege errungen, so dass sogar die Kreismeisterschafts-Endrunde erreicht wurde. Ein toller 3. Platz war das Ergebnis. Da die beiden erstplazierten Mannschaften auf einen Aufstieg verzichteten, haben unsere Jungen in der kommenden Saison die Möglichkeit, in der Bezirksklasse weiteres Können und Spielpraxis zu erlernen. Dafür, dass bei den zu er­wartenden Niederlagen der Kopf nicht hängen gelassen wird, wird Jugendleiter Uwe Nießen schon sorgen. Bei den am 14. und 15. September ausgetrage­nen Tischtennis-Kreismeisterschaften gewann die Tischtennis-Abteilung den ?Sporthaus-Stadion-Pokal" für die beste Nachwuchsleistung. Das ist ein weiterer Beweis dafür, dass wir mit unserer Schüler- und Jugendarbeit auf dem richtigen Weg sind.

Aber auch im Seniorenbereich gab es bei den dies­jährigen Kreismeisterschaften schöne Erfolge durch unsere Spielerin Eva Albrandt und durch die Spieler Jürgen Engel, Helmut Hupka und Gerd Mitze. Bei den Bezirksranglistenspielen des Bezirkes Arnsberg der Schüler belegte Axel Krause einen hervorragen­den 2. Platz. Man muss schon lange zurückdenken, wenn man in dieser Klasse eine ähnliche tolle Lei­stung eines Hageners finden will. Dass Axel Krause und Mike Müller bei den Kreismeisterschaften der Schüler die überragende Rolle in ihrer Klasse spiel­ten, versteht sich beinahe von selbst. Die 1. Schüler­mannschaft überraschte uns von Woche zu Woche. In der Bezirksklasse von vornherein als Kanonenfutter angesehen, belegten sie zur Freude aller in dieser schweren Klasse einen hervorragenden Mittelplatz. Wenn man bedenkt, dass diese Jungen noch zwei Jahre in der Schülerklasse spielen können sollte uns vor der Zukunft nicht bange werden. Nachdem im letzten Jahr Helmut Hupka Bezirksmeister in der Seniorenklasse werden konnte, errang er bei den diesjährigen Bezirksmeisterschaften erneut einen recht beachtlichen 3. Platz. Nach diesem erfreulichen Worten muss an dieser Stelle leider auch eine uner­freuliche Nachricht mitgeteilt werden. Unser lang­jähriger Abteilungsleiter Manfred Knöppel ist am 6. Dezember von seinem Amt zurückgetreten. Man­fred Knöppel war es leid, ständig und immer wieder antidemokratische Handlungen hinzunehmen. Die Abteilung hat Manfred Knöppel sehr viel zu verdan­ken. Wünschenswert wäre es, dass Manfred Knöppel nach gewisser Zeit wieder in den aktiven Abteilungs­vorstand zurückkehrt. Auf sein Wissen und seinen Einfluss kann die Tischtennis-Abteilung nicht verzichten. Bis zu den nächsten Neuwahlen führt der stell­vertretende Abteilungsleiter Bernd Schürmann die Abteilung weiter.

1986

Das Nachwuchstalent der Tischtennis-Ab­teilung, Axel Krause, konnte eine neue hervorra­gende Leistung präsentieren. Nachdem der kleine Blondschopf bei den Kreismeisterschaften des letz­ten Jahres in seiner Klasse schon dominieren konnte, war er einer der Mitfavoriten für die Kreis­ranglistenspiele des Kreises Hagen/Ennepe-Ruhr. Dass Axel aber dermaßen souverän diesen Titel nach Eilpe holte, kommt schon einer kleinen Sensation gleich. Bei dem Endturnier Ende Januar verlor er in sieben Spielen ganze drei Sätze.

Als kleine Anerkennung für seine hervorragenden Leistungen erhielt Axel ein Buch-Präsent von Ju­gendleiter Uwe Nießen. Die abgelaufene Spielzeit 1985/86 kann wohl nicht zu den erfolgreichsten der Tischtennis-Abteilung gezählt werden. Zwar ist der 1. Damenmannschaft der Aufstieg in die dritthöch­ste deutsche Spielklasse, der Verbandsliga, gelun­gen, aber im Herrenbereich sind zwei Abstiege zu verzeichnen. Mit der 1. Herrenmannschaft ist aus der Bezirksliga eine Mannschaft abgestiegen, die seit Jahren zum festen Bestandteil dieser Klasse gehörte. Aber die Abgänge von Arno von Pidoll und Mi­chael Flormann in den letzten Jahren konnten durch den eigenen Nachwuchs (noch) nicht aufgefangen werden, so dass die 1. nun in der Klasse vertreten ist, in die sie zur Zeit leistungsmäßig gehört, nämlich in der Bezirksklasse. Die 3. Herrenmannschaft stieg mit einem Vorsprung von 5 Punkten in die 1. Kreis­klasse auf. Dass in 22 Spielen lediglich ein Zähler ab­gegeben wurde, dokumentiert die Überlegenheit der 3. in der 2. Kreisklasse. Die 4. Herrenmannschaft hatte während der ganzen Saison mit erheblichen Aufstellungsproblemen zu kämpfen und ist auf der Ziellinie doch noch erwischt worden, so dass der Ab­stieg in die 3. Kreisklasse unvermeidlich ist. Mit fast ebenso souveräner Manier wie die 3. Mannschaft hat auch die 5. Mannschaft die Saison abgeschlossen. Durch drei gewonnene Spiele in der Aufstiegsrunde wurde der Aufstieg in die 2. Kreisklasse sicherge­stellt. Nach dem Rücktrittskarussell der letzten Jahre in der Besetzung der Abteilungsführung (Erich Beckmann, Manfred Knöppel, Helmut Hupka, Bernd Schürmann) hoffen nicht nur die Spieler der Tischtennis-Abteilung, dass es dem neuen Abtei­lungsleiter Reinhard Flormann gelingen möge, das neue Abteilungsschiff in ein ruhiges Fahrwasser zu steuern. In der überraschend gut besuchten, außer­ordentlichen Mitgliederversammlung am 4. Septem­ber im Vereinsheim des TSV Fichte in der Wörthstraße, konnte ein sichtlich erleichterter Otto Densch das Amt eines Versammlungsleiters sehr rasch wieder an Reinhard Flormann, der sich ohne Wenn und Aber als Abteilungsleiter zur Verfügung stellte, zu­rückgeben. Wie immer war Reinhard Flormann gut vorbereitet, und auf seinen Antrag hin stehen ihm zum 1. Mal zwei gleichberechtigte Stellvertreter zur Seite.

Als Verwalter der Finanzen fungiert in Zukunft ebenfalls erstmalig eine Dame, da Heidi Schmidt neben ihrer bisherigen Tätigkeit als Damenwartin auch die Position des Kassenwartes übernahm. Alle diese Wahlen erfolgten ohne Gegenstimmen. Und so sieht der neue Abteilungsvorstand bis zum Jubiläumsjahr 1988 aus:

1. Vorsitzender: Reinhard Flormann

2. Vorsitzende: Manfred Knöppel, Rupert Freitag

Geschäftsführer: Hartmut Judtka

Jugendwart: Uwe Nießen

Kassen- und Damenwart: Heidi Schmidt

Das Aushängeschild im Nachwuchsbereich dürfte zur Zeit ohne Zweifel die 1. Schülermannschaft unse­rer Abteilung sein, die mit einem überragenden Axel Krause im 2. Jahr ihrer Bezirksklassenzugehörigkeit versuchen wird, diesmal oben mitzumischen. Fol­gende Mannschaft wurde gemeldet: Axel Krause, Maik Müller, Michael Knöppel, Carsten Schicht. Nach Abschluss der Halbserie führt die 1. Schüler­mannschaft dann auch die Bezirksklassentabelle an. Sie zeichnet sich durch eine kontinuierliche Spielstärke aus, die seit Jahren bei keiner Mann­schaft der Tischtennis-Abteilung zu verzeichnen war. Als Überraschung gilt bisher der an Brett vier spie­lende Carsten Schicht. Urplötzlich ist auch bei der 2. Schülermannschaft mit dem Aufstieg in die Bezirksklasse zu rechnen. Bisher wurde kein Spiel ver­loren. Für die 3. Schülermannschaft ist dazu immer­hin noch ein guter Mittelplatz drin. Mit Andreas Foitzik, dem trainingsintensivsten Mitglied im Verein und Philipp Saure, der von den Schülern in die Ju­gendmannschaft gekommen ist, hat es die Jugend zu einem guten Platz im oberen Drittel in der Kreis­liga gebracht. Am 18. November wird der 1. Vorsit­zende und Mitbegründer der Abteilung, Heinrich Brincker, 80 Jahre alt. Die Abteilung gratulierte recht herzlich.

1987

Auch in diesem Jahr machen in der Tischtennis-Abteilung insbesondere die Nachwuchs­spieler positiv von sich reden. Die 1. Schülermann­schaft hat inzwischen die Qualifikation für die Bezirksmeisterschaftsspiele geschafft.

In der 2. Mannschaft konnte Markus Sauer in der ge­samten Saison ungeschlagen bleiben. Bei der Schü­ler-Endrangliste des Kreises Hagen/Ennepe-Ruhr konnte sich Maik Müller als 1. vor dem Vorjahressie­ger Axel Krause durchsetzen. Den 5. Platz konnte sich Michael Knöppel sichern, und den 6. Platz be­legte der durch Krankheit geschwächte Carsten Schicht. Insgesamt schien es mehr eine interne Fichter Vereinsmeisterschaft zu sein. Erstmals seit fünf Jahren hat es ein Fichter Jugendlicher wieder geschafft, sich für die Rangliste zu qualifizieren. An­dreas Foitzik konnte den 7. Platz belegen. Bei den Kreispokalspielen der Schüler wurden die A-Schüler Sieger, und der 2. Platz gelang den B-Schülern eben­falls bei den Kreispokalspielen. Am 21. März vollen­dete unser langjähriges Mitglied, Dieter Herholdt, seinen 50. Geburtstag. Nach einer zwischenzeitli­chen ernsthaften Erkrankung ist der Dieter wieder ganz der alte, worüber sich die Abteilung ganz be­sonders freut. Mitte des Jahres, genau am 11. Mai. gewann die 1. Schülermannschaft des TSV Fichte Hagen die Bezirksmeisterschaft der Saison 1986/87.

Zu diesem erfreulichen Erfolg kam noch, dass auch die 2. Schülermannschaft in der Kreisliga den 1. Platz belegen konnte. Vom 28. bis zum 31. Mai fand das 5. Fußballturnier für Tischtennisspieler auf dem Struckenberg statt. Leider waren nicht nur Tischten­nisspieler und Zuschauer auf dem Struckenberg, nein, ein unnachgiebiges Regenwetter war ebenfalls anwesend. Der unliebsame Gast war wesentlich daran beteiligt, dass das Fest nicht zu einem vollen Erfolg wurde. Abgesehen davon gab es natürlich auch bei diesem Sommerfest einige schöne Stun­den. Wenn man sich die letztjährigen Erfolge unserer Nachwuchsarbeit einmal verdeutlicht, da kommt man nicht darum herum, an dieser Stelle doch einigen Sportkameraden für die geleistete Arbeit Dank zu sa­gen. Hierbei denken wir insbesondere an die Sport­kameraden Uwe Nießen, Hartmut Judtka und Horst Mengkowski. Zum Beispiel Horst Mengkowski, der sich des öfteren an dem Jugend- und Schülertrai­ning beteiligt und versucht, dem Nachwuchs einen Teil seiner jahrzehntelangen Erfahrung weiterzuge­ben. Es wäre wünschenswert, wenn dieses Beispiel auch bei anderen Spielern unserer Abteilung Schule machen würde.

Am 6. September vollendet das Gründungsmitglied der Tischtennis-Abteilung, Erich Beckmann, sein 60. Lebensjahr. Verein, Abteilung und zahlreiche Freunde gratulieren hierzu recht herzlich. Erich Beckmann wird für seine langjährigen Bemühungen für den Tischtennis-Sport auf dem 5. Tisch­tennis-Ball am 7. November die ?Goldene Ehrenna­del" des Westdeutschen Tischtennisverbandes ver­liehen.

Die silberne Ehrennadel erhalten die Spieler Dieter Herholdt, Horst Mengkowski und Hans-Jürgen Hausknecht. Eine große Anzahl weiterer Spieler der Tischtennis-Abteilung wird mit der bronzenen Ver­dienstnadel geehrt.

Bilanz zur Halbzeit in der Tischtennissaison 1987/88. Im Allgemeinen lässt sich sagen, dass die Ergebnisse sehr durchwachsen sind. Die erste Herrenmann­schaft befindet sich in der Bezirksklasse im oberen Mittelfeld. Eine Endplatzierung unter den ersten bei­den Plätzen dürfte ausgeschlossen werden. Beide Neuzugänge in die erste Mannschaft, Roland Geise und Bodo v. Pidoll zeigen recht gute Leistungen. Die erste Damenmannschaft schlägt sich erwartungsge­mäß hervorragend in der Bezirksliga. Gisela Heuer, neue Mitstreiterin kann, abgesehen von einigen glücklosen Partien, bereits Erfolge aufweisen. Für die zweiten Herren sieht es nicht so rosig wie vermu­tet aus. Der angestrebte zweite Platz am Ende der Saison wird vermutlich von Grundschöttel eingenommen. Für die dritte Mannschaft steht die Saison 87/88, wie es scheint, unter keinem guten Stern. In der Tabelle steht man negativ. Es bleibt die Hoff­nung, dass die Rückrunde noch einige Tabellenplätze nach oben bringen wird. Dies ist jedoch nur möglich, wenn die Spieler ihre Leistungen wieder auf altes Ni­veau bringen können.

Mit etwas Glück kann es die vierte Herrenmann­schaft am Ende der Saison bis zu einem Platz unter den ersten Drei bringen. Den Aufstieg in die 2. Kreisklasse hat die fünfte Mannschaft nicht verkraftet. Man kann sie wohl als hoffnungslose Abstiegskandidaten bezeichnen. Auch für die zweiten Damen gilt, dass es zu einem Platz im oberen Drittel reichen wird.

Für die Jugend, die komplett von den Schülern zur ersten Jugendmannschaft 'rangewachsen ist, ist der Einstieg in die Jugend-Bezirksklasse bisher sehr er­folgreich verlaufen. In Anbetracht, dass es sich noch um eine sehr junge Mannschaft handelt, bleibt zu er­warten, dass auch in der Jugendklasse noch einige Erfolge eingefahren werden. Bei den Schülermann­schaften sind die Leistungen noch nicht klar zu defi­nieren, es sind jedoch ein paar hoffnungsvolle Ta­lente unter den Schülern.

Die Vereinsmeisterschaften dieses Jahr konnten sich leider keiner zahlreichen Beteiligung erfreuen. Vereinsmeister Herren A wurde zum dritten Mal in Folge Uwe Nießen. Den zweiten Platz konnte sich Dieter Herholdt sichern. Olaf Schmidt belegte den dritten Platz.

Im Doppel setzten sich Dieter Herholdt / Dieter Tenne vor Lothar Hupka / Roland Geise durch. Das erfolgreiche Doppel in der Bezirksklasse Uwe Nießen / Olaf Schmidt belegte überraschenderweise nur den dritten Platz. Folgende Platzierungen wurden des Weiteren erreicht:

Herren B Einzel: 1. Platz Hans Jürgen Hausknecht, 2. Platz Jürgen Engel, 3. Platz Lothar Hupka ? Dop­pel: 1. Platz: L. Hupka / C. Mehlmann, 2. Platz: R. Flormann / D. Tenne, 3. Platz: J. Engel / H. J. Haus­knecht.

Damen Einzel: 1. Platz Sigrid Trumpf, 2. Platz Heidi Schmidt, 3. Platz Susanne Schmidt ? Doppel: 1. Platz E. Albrandt / H. Schmidt, 2. Platz S. Schmidt
/ G. Knieling. Mixed: 1. Platz Sigrid Trumpf / Hartmut
Judtka, 2. Platz Heidi Schmidt / Uwe Nießen.
Jugend A Einzel: 1. Platz Axel Krause, 2. Platz Maik
Müller ? Doppel: 1. Platz A. Krause / Maik Müller. 2. Platz Björn Grundwald / Peter Krause.

Schüler A Einzel: 1. Platz Axel Krause, 2. Platz C. Schicht, 3. Platz Soran Mijatovic ? Doppel: 1. Platz A. Krause / C. Schicht, 2. Platz S. Mijatovic / R. Thiel.

Am 19. 12. 1987 ab 19.00 Uhr fand in der Gaststätte ?Waldschänke" die diesjährige Jahresabschlussfeier der Tischtennisabteilung statt. Die Stimmung war wie immer recht gut und wurde zusätzlich durch ein heiteres Quiz angeregt.

1988

Die Erfolge in den Meisterschaftsspielen wollen sich nicht so recht einstellen. Nur bei unse­ren Damen ist mit dem 1. Platz unserer 2. Damen­mannschaft in der Kreisliga ein Klassensieg zu fei­ern. Die Damen mit Ursula Flormann, Brigitta Willer, Stephanie Vorwerk, Susanne Schmidt und Gabriele Knieling sind in der gesamten Spielzeit ungeschla­gen geblieben. Auch die 1. Damenmannschaft hatte durchaus die Chance zum Aufstieg in die Verbands­liga. Doch fehlte im alles entscheidenden Spiel am 15. März 1988 gegen Viktoria Bochum das Quäntchen Glück. Ausschlaggebend waren wieder einmal die Doppel, die beide verloren gingen. So reichten dann selbst die drei Einzelsiege von Sigrid Trumpf und die zwei Erfolge von einer spielerisch zuletzt stark verbesserten Gisela Heuer letztlich nicht aus, da Heidi Schmidt und Eva Albrandt jeweils nur ein Spiel gewinnen konnten. Endstand also 7:7, es reichte nicht, da man das Spiel hätte gewinnen müs­sen.

Ein weiterer schöner Erfolg gelang unserem Jugend­lichen Axel Krause bei der am 12./13. März bei uns in Eilpe stattgefundenen Endrangliste der Nachwuchs­klassen des Kreises Hagen-Ennepe/Ruhr, die er als Sieger beendete. Hierzu herzliche Glückwünsche. Einen harmonischen Verlauf nahm die Jahreshaupt­versammlung der Abteilung am 9. März 1988 im Ver­einsheim an der Wörthstraße.

Der 1. Vorsitzende dankte dem aus der aktiven Vor­standsarbeit ausscheidenden Uwe Nießen für sei­nen langjährigen und erfolgreichen Einsatz für den Nachwuchs in der Tischtennis-Abteilung. Es wird sehr schwer, hierfür einen geeigneten Nachfolger zu finden.

In seinem Bericht forderte der 1. Vorsitzende die Ab­teilung zu einer aktiven Mitarbeit anlässlich der bevorstehenden Sportwerbetage im Mai auf. Ohne die Un­terstützung aller Mitglieder sei diese Veranstaltung kaum durchzuführen.

Die Sportwerbetage 1988 fanden vom 12. ? 15. Mai 1988 auf dem Struckenberg statt. An allen Tagen war uns der Wettergott diesmal sehr wohlgesonnen, so dass alle Teilnehmer und Helfer viel Spaß an diesen Tagen hatten. Am Samstag und Sonntag landeten je­weils vier Fallschirmspringer vor viel Publikum auf dem Struckenberg. Die Veranstaltung kann als voller Erfolg bezeichnet werden. Ein neuer Termin für 1989 ist bereits jetzt fest eingeplant, und zwar vom 25. ? 28 Mai 1989.

Für die Helfer beim Sommerfest fand am 4. Septem­ber ein Tagesausflug zum Biggesee statt, der bei fast allen Teilnehmern als eine gelungene Sache be­zeichnet wurde. Leider konnten sich einige Helfer nicht zu einer Teilnahme entscheiden, warum, blieb bei den meisten Teilnehmern unklar. Am 10. 9. 1988 wurde aus Anlass des offiziellen Fest­aktes zum 125jährigen Jubiläum des TSV Fichte Ha­gen für seine langjährige und verdienstvolle Mitar­beit im Verein Manfred Knöppel die ?Silberne Ehren­plakette" überreicht. Damit fand die jahrzehntelange Einsatzbereitschaft für die Tischtennis-Abteilung eine würdige Anerkennung. Die Abteilung gratuliert recht herzlich.

Nachdem unser Antrag auf Ausrichtung der Tischtennis-Kreismeisterschaften gegen Ende 1987 nega­tiv vom Kreisvorstand beschieden wurde, ergab sich plötzlich Mitte August 1988 eine vollkommen geän­derte Situation. Der TuS Grundschöttel, mit der Ausrichtung der Veranstaltung beauftragt, konnte plötz­lich seine vorgesehene Halle nicht in Anspruch nehmen, da sie anderweitig belegt wir. Nach lan­gem Hin und Her entschlossen wir uns dann, die Ver­anstaltung am 10./11. September 1988 gemeinsam mit dem TuS Grundschöttel in der Sporthalle Mittel­stadt, Bergischer Ring in Hagen, auszutragen. In der nur sehr kurzen Vorbereitungszeit von etwa vier Wo­chen wurde die Veranstaltung von dem Organisa­tionskomitee Michael Padeck und Michael Flormann (beide TuS Grundschöttel) sowie Reinhard Flormann und Rupert Freytag hervorragend vorbereitet. Die Halle Mittelstadt ist besonders für Tischtennis-Sportereignisse geeignet, vor einigen Jahren fanden hier bereits die Westdeutschen Meisterschaften im Tischtennis statt.

Die Veranstaltung wurde dann auch zu einer Tischtennis-Sportveranstaltung ungeahnter Größe; denn mit 462 gemeldeten Teilnehmern war die zweit­höchste Beteiligung bei den Kreismeisterschaften in Hagen seit Kriegsende festzustellen. Die Sporthalle Mittelstadt war an beiden Turniertagen Treffpunkt vieler heimischer Tischtennisspieler. Den Organisa­toren aus unserem Verein und dem TuS Grundschötttel wurden von allen Beteiligten Lob und Anerkennung für einen würdigen Rahmen bei diesen Kreismeisterschaften zugesprochen.

In allen Turnierklassen wurde hart um die Platzierungen gekämpft. Das insbesondere unter Berücksichtigung der jeweiligen Wertungen für den Günter-Deimann-Pokal für den erfolgreichsten Verein und für den Sporthaus-Stadion-Pokal für den nachwuchsstärksten Verein bei den Kreismeisterschaften. In der Wertung des Günter-Deimann-Pokals für den erfolgreichsten Verein kann man unserem Verein, dem TSV Fichte/Altstadt Hagen, ein sehr erfolgreiches Abschneiden bescheinigen, denn mit dem 3. Platz hin­ter dem Sieger TSV Hagen 1860 und SSV Union Ha­gen konnte wirklich keiner rechnen. Hier nun unsere platzierten Spielerinnen und Spieler, die für dieses hervorragende Ergebnis gesorgt haben:

Schüler A/Einzel 3. Platz Soran Mijatowic

Schüler A/Doppel 3. Platz Mijatowic/Decker

Schüler C/Doppel 2. Platz Decker/Zirinidis

Schüler C/Doppel 3. Platz Michalic/Kasiske

(Michalic TuS Wengern)

Jungen/Einzel Kreismeister A. Krause

Jungen/Doppel 3. Platz Schicht/Knöppel

Krause/Müller

Junioren/Doppel 2. Platz Geise/B. Grunwald

Senioren I/Doppel 3. Platz Tenne/Engel

Senioren II/Einzel 2. Platz H. Hupka

3. Platz V. Kampa

Senioren II/Doppel 2. Platz Hupka/Kampa

3. Platz Olschewski/Akari

(Akari SSV Union Hagen)

Herren C/Einzel 2. Platz Th. Kämmerling

Herren C/Doppel 2. Platz L. Hupka/Kämmerling

Herren D/Einzel Kreismeister Th. Kämmerling

Herren D/Doppel Kreismeister Kämmerling/Kocyan

Herren B/Doppel 2. Platz Mengkowski/Judtka

Damen B/Einzel Kreismeister S. Trumpf

Damen B/Doppel 2. Platz Schmidt/Albrandt

Allen platzierten Teilnehmern und Helfern bei den diesjährigen Kreismeisterschaften gilt der Dank des Abteilungsvorstandes der Tischtennis-Abteilung. Es war eine harte Woche für viele Helfer, aber wir mei­nen, diese Arbeit hat dem Tischtennissport insbesondere und der Abteilungsarbeit des TSV Fichte/ Altstadt Hagen weitere Impulse verliehen. Zum Schluss dieser 40jährigen Chronik der Tischten­nis-Abteilung des TSV Fichte/Altstadt Hagen wünscht sich der Abteilungsvorstand auch für die kommenden Jahre bei allen Mitgliedern die Unter­stützung, die zum überwiegenden Teil im Jahre 1988 geleistet worden ist. Einige Mitglieder sind zu einer Mitarbeit bei Veranstaltungen leider nicht zu bewe­gen. Gerade diese Aktivitäten fördern aber das Zusammengehörigkeitsgefühl in besonderem Maße. Der Abteilungsvorstand bittet deshalb gerade diese Mitglieder um ihre Mithilfe in den kommenden Jah­ren.

Der Tischtennis-Abteilung des TSV Fichte/Altstadt Hagen für die nächsten Jahre ein herzliches ?Glückauf".

Mitglieder der Tischtennis-Abteilung des TSV Fichte/Altstadt Hagen e. V. im Jubiläumsjahr 1988 (Stand: 1. 4. 1988)

Dr. Günter Abrahams

Eva-Maria Albrandt

Manfred Albrandt

Karl-Heinz Alt

Ulf Altfeld

Erich Beckmann

Mathias Beyer

Thomas Biedermann

Sascha Breer

Franz-Josef Breimhorst

Heinrich Brinker

Markus Düllmann

Gundolf Busch

Markus Decker

Stephan Decker

Friedrich Dresbach

Jürgen Engel

Anja Flormann

Reinhard Flormann

Sandra Flormann

Ursula Flormann

Andreas Foitzik

Wolfgang Frank

Rupert Freytag

Roland Geise

Markus Göbel

Jürgen Gollan

Klaus Golüke

Werner Golüke

Carsten Grosch

Colmar Große-Brauckmann

Björn Grunwald

Günter Grunwald

Werner Grunwald

Frank Hahn

Ulrich Hartlieb

Hans-Jürgen Hausknecht

Helmut Hefer

Dieter Herholdt

Gisela Heuer

Christian Hofmeister

Hans-Adolf Humpert

Helmut Hupka

Lothar Hupka

Carola Janz

Hartmut Judtka

Reinhard Judtka

Bernd Kämmerling

Thomas Kämmerling

Viktor Kampa

Helmut Kasiske

Paulfried Kessen

Christian Kipping

Gabriele Knieling

Manfred Knöppel

Michael Knöppel

Hans Kocyan

Lutz Koppelkamp

Helmut Kordt

Heta Kordt

Axel Krause

Peter Krause

Georg Lanhenke

Dirk Lassner

Elvir Malkoc

Stefan Maresch

Hans-Otto Marscheider

Karl-Heinz Matuschek

Carsten Mehlmann

Horst Mengkowski

Christian Meyer

Soran Mijatowic

Gerhard Mitze

Dirk Müller

Friedrich Müller

Maik Mülller

Marion Müller

Michael Müller

Uwe Nießen

Jens Ohlsen

Georg Olszewski

Roland Pangritz

Bodo von Pidoll

Martin Piepenstock

Oliver Rafflenbeul

Peter Reifenrath

Thomas Rühmer

Marcus Sauer

Philipp Saure

Carsten Schicht

Heidi Schmidt

Olaf Schmidt

Susanne Schmidt

Andreas Schnarbach

Raimund Schnarbach

Frank Schneider

Mike Schülken

Bernd Schürmann

Edeltraud Schürmann

Thorben Schürmann

Georg Simon

Georg Sobotzki

Markus Springniewicz

Georg Steinfest

Thomas Steinhoff

Marc Sturges

Heinz-Dieter Tenne

Manfred Thiel

Rüdiger Thiel

Sigrid Trumpf

Stefanie Vorwerk

Liselotte Wahle

Helmut Wanke

Norbert Waschk

Brigitta Willer

Guido Wisser

Erich Wolf

Josef Wolf

Hans-Herbert

Wolff Martin Würfel

Mannschaftsaufstellungen 1. Serie 1988/1989

1. Mannschaft

1. Niessen, Uwe

2. Schmidt, Olaf

3. Mengowski, Horst

4. Judka, Harmut

5. Geise, Roland

6. Pidoll, Bodo von

7. Hupka, Helmut

2. Mannschaft

1. Herholdt, Dieter

2. Tenne, H.-Dieter

3. Freytag, Rupert

4. Hausknecht, H.-Jürgen

5. Flormann, Reinhard

6. Grunwald, Björn

7. Mehlmann, Carsten

3. Mannschaft

1. Rühmer, Thomas

2. Engel, Jürgen

3. Schürmann, Bernd

4. Albrandt, Manfred

5. Gollan, Jürgen

6. Thiel. Manfred

7. Kessen, Paulfried

8. Knöppel, Manfred

9. Marscheider, H.-Otto

4. Mannschaft

1. Kämmerling, Thomas

2. Mitze, Gerhard

3. Wanke, Helmuth

4. Kämmerling, Bernd

5. Kocyan, Hans

6. Grunwald, Werner

7. Lanhenke, Georg

5. Mannschaft

1. Pangritz, Roland

2. Grunwald, Günter

3. Kampa, Viktor

4. Krause, Peter

5. Golüke, Klaus

6. Maresch, Stefan

7. Golüke, Werner

8. Olszewski, Georg

9. Müller, Dirk

10. Sobotzki, Georg

11. Hefer, Helmut

1. Damenmannschaft

1. Trumpf, Sigrid

2. Schmidt, Heidi

3. Albrandt, Eva-Maria

4. Heuer, Gisela

2. Damenmannschaft

1. Flormann, Ursula

2. Willer, Brigitta

3. Schmidt, Susanne

4. Knieling, Gabriele

5. Vorwerk, Stefanie