Kampfbahn Struckenberg
Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 10. Februar 2008 um 00:27 Uhr
Die Kampfbahn Struckenberg liegt in landschaftlich reizvoller Lage,
umrahmt von Wiesen und Feldern, oberhalb der Siedlung Eilperfeld.
Unter aktiver Mitwirkung vieler Mitglieder und Förderer des TUS Eilpe entstand diese vereinseigene Sportanlage einschließlich zugehörigem Vereinsheim in den Jahren 1930/31.
Insgesamt ist das Grundstück 10 560 qm groß, die im Besitz und Eigentum des TSV Fichte Hagen stehen. Hinzu kommen eine angepachtete Fläche von etwa 1000 qm, die wir seit vielen Jahren von Familie Annacker angepachet haben.
Nach der feierlichen Übergabe am 20. September 1931 gab es hier viele spannende Spiele, Wettkämpfe und 55 Gaubergfeste des Märkischen Turngaues, die des Öfteren mehr als 3000 Zuschauer anlockten.
Während der Kriegsjahre war auf dem Platz eine Flak-Batterie stationiert.
Durch den erneuten Einsatz vieler freiwilliger Helfer wurden 1991, speziell für die neue Hockeyabteilung, erforderliche umfangreiche Umbauarbeiten ausgeführt.
Bis zum heutigen Tage ist die Kampfbahn Struckenberg, nach fast 75 Jahren Bestand, immer noch das Vorzeigeobjekt des Vereins.
Durch das jetzt beschlossene Projekt der Laufbahnsanierung soll die Sportanlage für ihr 75. Jubiläum im Jahre 2006 eine verdiente Aufwertung erfahren.
Wir sind überzeugt, dass dies gelingen wird.
Zum 75. Jubiläum im Jahre 2006:
Vor 75 Jahren, genau am 20. September 1931 wurde die Kampfbahn Struckenberg durch den damaligen TuS Eilpe in einer würdevollen Feier seiner Bestimmung und den Eilper Bürgern übergeben.
Die damalige Hagener Zeitung berichtete am 21.September 1931:
Es ist kühl. Der Himmel ist mit dicken grauen Wolken behängt. Aber da es eben kühl ist, wird es sicher nicht regnen. Eilpe hat sich festlich angezogen. Die Eilper Bürgerschaft nimmt teil an dem Einweihungsfest.
Girlanden sind über die Straßen gespannt, weiß-rote Fähnchen flattern im Herbstwind; Birkenstöcke schmücken die Haustüren.
Bald nach 2 Uhr sehe ich den Festzug. Trommeln und Pfeiffen erklingen. Dann setzt Blasmusik ein. Stolze Vereinsfahnen wehen. Turner und Turnerinnen marschieren wohl geordnet. Sie tragen ihre helle Turnerkleidung. Überall werden sie lebhaft und herzlich begüßt. Die Freude über ihr Fest leuchtet ihnen aus den Augen. Ich wandere nun bergan, hin zur neuen Kampfbahn Struckenberg.
Der Deutsche Handballmeister DT Krefeld Oppum besiegt in einem einmaligen und eindrucksvollen Gastspiel den TuS Eilpe mit 14:5. Aber das Ergebnis war nicht wichtig, nur dabei mußte man gewesen sein.
Der ausführliche, uns vorliegende Zeitungsartikel endet mit folgenden Worten:
Dann leert sich der Platz. Die Zuschauer strömen heimwärts. Die würdevolle Platzeinweihung, die für den TuS Eilpe größte aktuelle und auch historische Bedeutung hat, ist zu Ende.
Ich betrachte noch einmal die neue Kampfbahn Struckenberg inmitten grüner Berge. Ein schönes Werk dieser Platz; ein Werk in echtem, idealen Sinne deutschen Turnens geschaffen.
Herzlichen Glückwunsch zu diesem Werk.
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